Herbstliche Rezepte mit Dreaming Belle

Hey ihr Lieben, 🙂 auf diesen Post freue ich mich schon lange, denn heute gibt es wieder einen gemeinsamen Beitrag mit der wunderbaren Kathi. Wer meinen Blog halbwegs regelmäßig liest, weiß wie sehr ich Kathis Blog Dreaming Belle liebe und dementsprechend habe ich mich natürlich gefreut, als sie mich gefragt hat, ob wir nochmal zusammen bloggen wollen. – „JAAAA! 😀 “ War natürlich meine Antwort. 😉

Bei unserem ersten gemeinsamen Blogbeitrag ging es um selbstgemachte Masken. Wer nochmal nachlesen will – Kathis Masken findet ihr hier und meine hier.

Dieses Mal haben wir uns wieder für Rezepte entschieden, allerdings für Essbares. Zuerst wollten wir beide Äpfel nehmen, aber dann hat ein Freund meines Bruders ihm einen 10kg Oschi von Kürbis geschenkt und der musste ja irgendwie verarbeitet werden. Also habe ich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen und ein wenig mit dem Kürbis herumexperimentiert. Dazu muss ich sagen – ich dachte immer ich mag keinen Kürbis. Also habe ich auch noch nie welchen zubereitet. Ich hab auch keine Ahnung, was für eine Sorte wir da verarbeitet haben. Roch irgendwie ein wenig nach Wassermelone. 😉 Rezeptmäßig habe ich mir ein paar Ideen aus dem Internet geholt und dann bei allen Rezepten etwas improvisiert. Die Mengenangaben sind auch nur ungefähr, da ich gerne auch etwas nach Gefühl koche und Rezepte eher als Orientierung sehe.

Ich hoffe, ihr habt Lust auf Kürbis, denn mit den 3 Rezepten könnt ihr quasi ein 3-Gänge-Menü mit Vor-, Haupt- und Nachspeise basteln. 🙂

Leider hatte ich teilweise nur mein Handy parat, deswegen sind manche Bilder wirklich zieeemlich furchtbar. Ich möchte euch die Schlachtung aber trotzdem nicht vorenthalten:

Auf den Bildern erkennt man leider gar nicht, was für ein Riese der Gute war, vielleicht kann man es auf den letzten 2 etwas besser erahnen. Hier meine Rezeptvorschläge. Zunächst ganz klassisch die…

Kürbissuppe

Die Suppe habe ich zusammen mit meiner Cousine gekocht. Eine Woche später habe ich wieder eine gekocht, aber anders gewürzt. Ich schreibe euch kurz, wie ich vorgegangen bin.

Für etwa 4 Teller Suppe (was natürlich nicht 4 Portionen sind, denn wer wird von einer Schüssel Suppe schon richtig satt?) haben wir 2 große Kartoffeln (oder waren es 3..?) und 3 Möhren geschält und in Würfel geschnitten. Beim zweiten Mal habe ich die Möhren rausgelassen, weil nicht mehr genug für Kaninchen und Suppe da waren… Die Würfel werden in Öl angedünstet. Erst dann wurde der Kürbis bearbeitet. Wir haben etwa 700g genommen, geschält und gewürfelt. Je nach Kürbisart und Geschmack kann die Schale auch dran bleiben. Den Kürbis nach etwa 15 Minuten zu Kartoffeln und Möhren geben und mit andünsten. Nach kurzer Zeit etwa 1l Wasser oder Brühe dazugeben und alles garen lassen. Zum Schluss pürieren und abschmecken. Bei der ersten Suppe haben wir nur 2 EL Sahne dazugetan und mit Pfeffer gewürzt. Bei der zweiten Suppe kam noch etwas Muskat und ordentlich Cayenne Pfeffer rein. Ich fand beide Suppen richtig lecker und das ist ja wirklich leicht gemacht.

Beim möglichen Hauptgericht habe ich einige Rezepte zusammengewürfelt und mich im Endeffekt eigentlich gar nicht an ein Rezept gehalten.

Kürbis-Curry

Für das Curry habe ich Möhren und Kürbis zuerst geschält und anschließend in kleine Stücke geschnitten. Da ich einen frischen Brokkoli hatte, habe ich ihn zunächst in Salzwasser eingelegt, für den Fall, dass sich kleine Tierchen darin befinden. War zum Glück nicht so, aber wenn wären sie rausgekommen. Auch den Brokkoli in kleine Stücke schneiden. Möhren und Brokkoli waren je ca. 250g, vom Kürbis habe ich 5oog genommen. Das Gemüse mit Öl in einer Pfanne etwa 10 Minuten anbraten und dann mit Kokosmilch ablöschen. (1 Dose = 400ml) Das Ganze etwa 15 bis 20 Minuten köcheln lassen und abschmecken. Da ich noch einen Winzrest rote Linsen (100g) übrig hatte, habe ich sie 10 Minuten bevor das Curry fertig war noch mitkochen lassen. Zum Würzen habe ich außer Currypulver wieder Pfeffer und Cayenne Pfeffer genommen. Zum Schluss habe ich noch eine Handvoll Sprossen unter das Gemüse gemischt und Pinienkerne geröstet, die über das Curry kamen. Dazu gab es Reis. Ich war erstaunt, wie lecker ich das Essen fand. Sogar die Kokosmilch hat mich nicht gestört.

Besonders gespannt war ich aber auf den…

Kürbiskuchen

Dieses Rezept habe ich auf Chefkoch gefunden und nur minimal abgeändert (Mengenverhältnis, Gewürze, Streusel …). Dafür habe ich erstmal ein Kürbispüree gekocht: ca. 250g Kürbis schälen, würfeln und weich kochen. Das Wasser abgießen und den Kürbis pürieren. Wenn das Püree ein wenig abgekühlt ist, 2 Eier, 80g Zucker (ich nehme generell lieber etwas weniger Zucker, wer’s gerne sehr süß mag, kann natürlich mehr nehmen), 200g Schmand, 3 EL Milch, 1TL Backpulver und 1/2 TL Natron und etwa 250g Mehl dazugeben, gut vermischen, bis ein eher flüssiger Teig entsteht. Für die Streusel 100g Walnüsse hacken, mit 60g braunem Zucker und 30g kalter Butter vermischen. Mehl hinzugeben, bis Streusel entstehen. Die Streusel sind durch die Nüsse sehr grob, aber super lecker. Über den Teig geben und bei 170° ca. 40 Minuten backen. Der Kuchen ist super saftig und durch die Streusel kein bisschen zu unsüß. Ich fand ihn sehr lecker und bei allen, die probieren durften ist er sehr gut angekommen. Übrigens passt natürlich Zimt gut dazu. Da ich aber ein großes Stück mit zu meiner Cousine genommen habe, die kein Zimt mag, habe ihn ihn natürlich rausgelassen. Stattdessen habe ich, um dem Kuchen ein bisschen mehr Würze zu geben, noch ca. 2 EL Agavendicksaft unter den Teig gemischt. Aber das macht natürlich jeder, wie er möchte. Der Kuchen ist sehr saftig und durch die Streusel süß genug.

Bevor ich euch endlich verrate, wo ihr Kathis Apfelrezepte findet, noch kurz etwas zu meinen Kürbiserlebnissen der letzten 2 Wochen: An dem Tag, an dem ich den Kuchen gebacken und mit meiner Cousine die Suppe gekocht habe, habe ich abends noch meinen Vater besucht. Lustigerweise hatte er für uns Valess Schnitzel (vegetarische „Schnitzel“ aus Milch) in der Limited Edition mit Kürbis-Ingwer-Füllung gekauft. Passte ja. 😉 Ich fand die Schnitzel richtig lecker mit der Füllung, vielleicht kauf ich mir die auch nochmal. Ein paar Tage später war ich bei Starbucks und musste natürlich den Pumpkin Spice Latte probieren. Näää.. Muss nicht sein. Bei der zweiten Suppe wollte ich ein wenig vom Kürbis noch anders verarbeiten, und habe Kürbischips gemacht. Dafür einfach den Kürbis in hauchdünne Streifen schneiden, frittieren und würzen. Die ganz dünnen knusprigen waren sehr lecker. Zu guter letzt habe ich heute mit meinem Bruder noch ein paar der getrockneten Kürbiskerne von unserem Monster geknabbert. Insgesamt bin ich positiv überrascht vom Kürbis, wie vielseitig und lecker er sein kann!

Jetzt aber endlich zu Kathis Rezeptideen, auf die ich mich schon freue!

Ich bin ab jetzt offizieller Kürbis-Fan! Wenn ihr eines der Rezepte ausprobiert oder selber ein ultimatives Herbstrezept habt, freue ich mich sehr, wenn ihr mir davon erzählt! Ich wünsch euch noch einen angenehmen Abend ihr Lieben!

Eure Irma

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9 Gedanken zu “Herbstliche Rezepte mit Dreaming Belle

  1. kleinstadtfluesterin schreibt:

    Tolle Rezepte! Ich esse total gerne Kürbis. Lecker ist auch eine Kürbisbolognese mit Tomaten zu Spaghetti *mjam*. Ich muss jetzt unbedingt Kürbis auf die Einkaufsliste schreiben.

      • kleinstadtfluesterin schreibt:

        Ich nehme dafür einfach Kürbis- und Tomatenwürfel, etwas Tomatenmark und / oder Rotwein, schön köcheln lassen und dann zu Spaghetti mit lecker Parmesan 🙂

      • irismaya2 schreibt:

        Danke für den Tipp! Ich mag zwar weder Rotwein noch Tomatenmark und Parmesan esse ich als Vegetarierin auch nicht, aber das lässt sich ja alles gut ersetzen! 😉 Wird ausprobiert. Aber vielleicht erst nächstes Jahr. Irgendwie ist unser Bedürfnis nach Kürbis aktuell gestillt… ^^

  2. Dreaming Belle schreibt:

    Endlich komme ich dazu, dir zu schreiben. Das klingt ja alles echt lecker! Ich glaube, ich muss dann bald mal einen Kürbis kaufen. Und Kürbischips, das ist ja eine super Idee.
    Ich krieg bei den Bilder und Rezepten schon Hunger beim anschauen (und das am Morgen während dem Frühstück…)
    Hat mir auf jeden Fall wieder Spaß gemacht mit dir zu bloggen. 🙂 Liebe Grüße
    Kathi

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