W7 Honolulu Face Powder

Hallo ihr Lieben, mir wurde vor ein paar Monaten von beautytester das W7 Honolulu Face Powder zum Testen zur Verfüngung gestellt – vielen Dank dafür! Auch wenn November nicht gerade die typische Bronzer-Zeit ist und die meisten ihre Bronzer vermutlich schon bis zum nächsten Sommer in irgendwelche Schubladen verbannt haben, komme ich erst heute dazu, euch das Puder vorzustellen.

Ich habe mich über diesen Test wirklich gefreut, da ich im Moment ein wenig im Bronzer Fieber bin, seitdem ich in meiner ersten Glossybox meinen ersten Bronzer hatte. Im Moment benutze ich ihn nur sehr dezent, da meine Sommerbräune nicht mehr wirklich vorhanden ist, aber ein bisschen darf schon immer mal wieder ins Gesicht. 🙂

Das Design vom Honolulu Face Powder ist super süß und echt mal etwas Besonderes. Ein kleines Kästchen aus Karton mit einer quadratischen Grundfläche und komplett in rosa gehalten, mit kleinen weißen Blümchen. Soll vermutlich Hawaii- und Urlaubsstimmung aufkommen lassen, ich finde es einfach nur niedlich! Auch der Pinsel, der perfekt in die Dose passt, ist dem Design entsprechend gestaltet – die Härchen haben einen pink-weißen Farbverlauf und auch der Pinsel ist super süß wie ich finde.

Leider war das auch eigentlich alles, was ich Positives über das Face Powder berichten kann. Der Pinsel ist leider nicht zu gebrauchen. Zum einen ist die Größe und Form einfach unpraktisch, zum anderen sind mir persönlich die Haare zu „hart“ und zu unflexibel. Verblenden kann man mit dem Pinsel sehr schlecht. Außerdem ist das Puder recht tief in das Döschen eingelassen, mit dem Pinsel kommt man eher mäßig gut an das Puder ran.
Ich habe also meinen eigenen, deutlich weicheren und auch größeren Pinsel benutzt.
Ich benutze Bronzer auf der Partie von Schläfen über die Wangenknochen, manchmal einen Hauch auf Stirn und Nase und je nach Outfit auf das Schlüsselbein.
Ich habe zwar einen eher dunkleren Hauttyp, bin aber nicht gerade gebräunt, was ich dieses Jahr auch im August nicht wirklich war. Vor dem Bronzer benutze ich noch ein mattierendes Puder, das recht hell ist.

Das Honolulu Face Powder erscheint wie ein brauner Balken in meinem Gesicht, egal wie vorsichtig ich mit dem Pinsel das Puder aufnehme und wie sehr ich versuche zu verblenden. Die Textur ist für meinen Geschmack einfach zu wenig pudrig, das Puder für meinen Hautton zudem noch zu dunkel, auch wenn es auf den Bildern gar nicht so aussieht. Für blasse Menschen ist es meiner Meinung nach gar nicht zu empfehlen, höchstens in einer der zwei anderen „Nuancen“ – Africa oder Honey Queen, das kann ich allerdings nicht beurteilen.
Zudem bleiben komische Flecken zurück, wenn ich vorher Make-up aufgetragen habe oder auch nur meine Gesichtscreme nicht perfekt eingezogen ist – obwohl ich zuvor mein mattierendes Kompaktpuder benutze und dabei keine solchen Probleme habe.

Mit dem Finger lässt es sich leichter verblenden, aber auch dann muss ich anschließend erneut mit meinem hellen Puder drüber gehen, um die Übergänge zu kaschieren. Nicht gerade der Effekt und der Aufwand den ich mir wünsche. Ich kann nicht genau sagen woran es liegt, ich vermute vorrangig an der zu dunklen Farbe, aber auch die Textur ist zum Verblenden nicht ideal. Mit meinen anderen Bronzern hatte ich das Problem bisher nicht.
Leider erkennt man das „Problem“ auf dem Swatch Foto nicht so gut. Ich habe die Handinnenfläche genommen, da mein Handrücken und auch mein Arm recht braun sind und man so den Unterschied, der sich in meinem Gesicht bemerkbar macht, nicht erkennen konnte.

Das Puder kostet übrigens im Online Shop von W7 4,59 Pfund, was umgerechnet ca. 6,20 sind. Wie viel es bei uns wirklich kostet, habe ich nicht herausgefunden.

Auch wenn mir das Design und das matte Finish des Face Powders gut gefällt, kann ich es nur für dunkle Hauttypen empfehlen und auch für diese nur eingeschränkt, da zumindest ich nicht in der Lage war, das Puder halbwegs ordentlich zu verwenden und ein natürliches Ergebnis zu erzielen. Ich werde das Puder höchstens auf dem Schlüsselbein oder im nächsten Sommerurlaub verwenden, wenn ich etwas gebräunter bin. Bis dahin muss das schöne Kästchen einfach nur dekorativ rumstehen.

Kennt ihr die Face Powder von W7? Bin ich einfach nur zu doof, damit umzugehen oder habt ihr ähnliche Probleme. Ich war echt ein wenig enttäuscht, aber was soll’s. Vielleicht hab ich den Dreh im nächsten Sommer ja raus. 😉 Ich hoffe die ein oder andere benutzt Bronzer auch hin und wieder im Herbst oder Winter und mein Beitrag kam nicht für alle viel zu spät.

So oder so – Jetzt wünsche ich euch erstmal einen guten Start in die Woche! 🙂

Eure Irma

 

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13 Gedanken zu “W7 Honolulu Face Powder

  1. getlacky schreibt:

    Echt schade das das Produkt nicht so gut weg gekommen ist. Aber auf der anderen seite gut zu wissen. Wobei ich bei so Bronze Puder immer vorsichtig bin. Ich glaube für mich wäre das gar nix. Bin einfach zu blass. Lg Mel

  2. Beauty and More schreibt:

    ach du glückliche! die chancen stehen ja quasi bei null mal bei beautytester was zu bekommen 😉
    aber echt doof, dass der bronzer so dunkel und auch noch schlecht zu verblenden ist. vllt kannst du ihn ja trotzdem im sommer noch benutzen 🙂

    • irismaya2 schreibt:

      Ach sooo schlecht stehen die Chancen da gar nicht. Bei beautytesterin sieht das was anders aus, aber bei beautytester durfte ich schon 6x testen und bin da seit Juni angemeldet. Ich denke man muss einfach ein bisschen aktiv sein und etwas Glück gehört natürlich auch dazu. 🙂 Ja, ich setze auch auf den nächsten Sommer wenn ich meeeeega braun bin. 😀

  3. Chillkröte schreibt:

    Hm, für mich wäre der auch zu dunkel, bin so Typ Schneewittchen, schwarze Haare, aber heller Teint. Ich hab den Bronzer von Essence aus der „Beachcruiser“-LE, den finde ich echt super, auch für Blassnasen nicht zu aufdringlich, den nehme ich durchaus auch im Winter gerne, man mag doch auch nicht immer so aussehen, als müsse man dringend eine Grippe auskurieren (selbst wenn man es muss;-))

    • irismaya2 schreibt:

      Ja, ich benutze im Moment auch meistens welchen, nur halt sehr dezent. Bin da mit dunklen Tönen auch immer sehr vorsichtig, das sieht schnell ganz übel aus… 😉

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