essence hidden stories – was macht man mit Feenstaub?

Hallo  ihr Lieben, wie versprochen zeige ich euch heute das zweite Produkt, das ich für Pinkmelon testen durfte. Entschieden habe ich mich für das Glitzerpuder Pixie Dust aus der essence hidden stories LE, weil ich es mir selbst wohl nicht gekauft hätte, ich mich aber schon gefragt habe, wofür man es denn tatsächlich benutzen kann, da essence vielfältige Möglichkeiten verspricht.

pixie dust 1
Das Pixie Dust enthält 1,5g und kostet 2,29€. Ich habe es in der Nuance 02 trixie’s pixie dust erhalten.

Das Glitzerpuder befindet sich in einem kleinen, durchsichtigen, runden Plastikdöschen, sehr ähnlich oder vielleicht auch identisch mit denen aus der essence nail art Reihe mit Pulvern, Pailletten und Perlen. Der Deckel des Döschens lässt sich leicht abschrauben und entfernen. Darunter befindet sich ein weiterer Verschluss mit kleinen Noppen. Auch dieser lässt sich leicht öffnen und schließen. Darunter befindet sich ein Aufsatz wie eine Art Streuer, durch den man das Puder entnehmen kann.

Herstellerversprechen:
„Twinkle, twinkle! Ein Kindheitstraum wird wahr: Mit dem schimmernden und glitzernden Feenstaub lassen sich spektakuläre Highlights auf Nägel, Lippe und Körper setzen. Den Dust einfach als Topper auf das ausgewählte Beautyprodukt auftragen oder vorher damit vermischen – fertig ist der aufregende Sparkling-Look! Erhältlich in 01 carrie’s fairy dust, 02 trixie’s pixie dust 03 from dust till dawn.”

 

Das Glitzerpuder ist, wie man sich denken kann, sehr pudrig und samtig weich. Auf der Haut verteilt spürt man nichts mehr von dem Puder. Die Nuance carrie’s fairy dust ist rein silbern und extrem glitzernd. Auch wenn das wirklich schwierig zu erkennen ist, würde ich sagen, dass es unterschiedliche Glitzerpartikel enthält, da es sowohl einen feinen silbernen Schimmer als auch deutlich sichtbares Glitzer hinterlässt.
Die Dosierung ist durch die Streuöffnung an sich zwar einfach, je nach Anwendungsgebiet aber nicht sehr präzise möglich. Eine gewisse Verschwendung ist zudem kaum vermeidbar, da man im Normalfall mehr Glitzerpuder entnimmt als benötigt und unmöglich allen Überschuss zurück ins Döschen bekommt. Da das Puder sehr ergiebig ist, ist das meiner Meinung nach nicht weiter schlimm. Mit Wasser lässt sich das Puder sehr leicht abwaschen, was auch notwendig ist, da man (oder zumindest ich) nach der Anwendung wie verrückt glitzert.

pixie dust 2Auf den Lippen:
Essence schlägt unter anderem vor, das Glitzerpulver auf den Lippen aufzutragen. Wäre es nicht um einen Testbericht gegangen, hätte ich das niemals ausprobiert, da ich stark silbern glänzende Lippen erwartet hatte, die ich niemals so tragen würde. Aber da ich das Produkt ausgiebig testen soll, habe ich einen Lippenstift in einem Beerenton aufgetragen und anschließend das Pixie Dust mit einem Lippenpinsel aufgetupft. Das Ergebnis gefiel mir erstaunlich gut, da der Schimmer unerwartet dezent ist und auch die Farbe des eigentlichen Lippenstifts nur minimal verändert wird – die Farbe wurde bei den getesteten Lippenstiften kaum merklich blasser. Am besten gefiel mir das silberne Pulver auf diesem beerigen Ton, also gibt es auch davon das Foto. Auch die Haftfestigkeit hat mich überrascht, da der leicht silbrige Schimmer ein paar Stunden auf den Lippen erhalten bleibt. Vermutlich werde ich das Pixie Dust in Zukunft eher nicht auf den Lippen tragen, was einfach daran liegt, dass mir einfacher Lippenstift oder Lipgloss ausreicht. Optisch gefällt mir das Ergebnis aber gut und es ist durchaus tragbar und auch alltagstauglich als Lippenstift-Topper.

Auf der Haut:
pixie dust 3Auf der Haut ist das Puder sowohl als einfaches Schimmerpuder als auch als intensiv glänzender Lidschatten zu benutzen. Über einem anderen Lidschatten aufgetragen, glänzt und funkelt dieser deutlich stärker, aber auch solo kann man das Pixie Dust für ein AMU verwenden. Stärker verblendet kann das Glitzerpuder sowohl im Gesicht als auch auf dem Körper glitzernde Highlights setzen. Mir persönlich ist das für den Alltag deutlich zu viel Glitzer im Gesicht, aber das ist ja Geschmackssache.

pixie dust 4Auf den Nägeln:
Auf die Anwendung auf den Nägeln war ich besonders gespannt. Angefangen habe ich mit dem mattierten Lack, den ich euch letztens hier gezeigt habe. Anschließend habe ich die Spitzen mit einem Klarlack lackiert und während der Lack noch nass war das Pixie Dust darüber gestreut. Nach einer kurzen Trocknungszeit habe ich das Pulver mit einem Fächerpinsel angedrückt und das überschüssige Pulver grob entfernt. Zum Schutz kam über die Nagelspitze noch ein Top Coat und dann wurde das restliche Glitzer mit Wasser abgewaschen. Das Ergebnis gefällt mir nicht so wirklich gut, da es ganz schön schwierig war, das Pulver gleichmäßig zu verteilen, was man an den French Tips auch ganz gut erkennen kann. Hinzu kommt, dass es deutlich einfacher gewesen wäre, einfach einen silbernen Lack zu benutzen. Somit konnte mich das Pixie Dust als Topper über Nagellack nicht überzeugen.

pixie dust 5
pixie dust 7Da ich inzwischen ab und zu ganz gerne eigene Nagellacke mische (aus verschiedenen anderen Lacken und z.T. Pigmenten), habe ich die Gelegenheit genutzt und aus ein paar einfachen Cremelacken ein sehr helles Blau zusammen gemischt. Dazu kam dann jede Menge (!!) Pixie Dust, sodass der Lack einen ganz feinen, dezenten Schimmer erhielt. Auf den Bildern ist der Schimmer leider kaum erkennbar und der Top Coat hat auch einiges geschluckt. (Klickt das linke Bild mal an. Dann sieht man zwar auch das dem good to go zu verdankende Shrinkage viel besser, aber auch der Glitzer/Glimmer/Schimmer ist besser zu erkennen.) Mir gefällt das Ergebnis auf jeden Fall sehr gut, auch wenn der Schimmer nur in bestimmten Licht zu sehen ist. Allerdings braucht man schon fast das halbe Döschen, sonst verschluckt der Lack den schönen Schimmereffekt komplett. Ich werde wohl den Rest für einen zweiten Nagellack zum Mischen verwenden und auf ein kräftigeres Ergebnis setzen. Aber dann ist das Döschen auch leer. 😉 Das Pixie Dust eignet sich auf jeden Fall hervorragend zum Mischen, vielleicht auch einfach in Klarlack als eine andere Art, das Pixie Dust als Topper zu benutzen. Es verbindet sich sehr gut mit dem Lack und setzt sich nicht am Boden ab nach einiger Zeit. (Genannt habe ich den Lack übrigens ganz kreativ blue fairy dust. 😀 )

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Das Pixie Dust kann in allen versprochenen Bereichen angewendet werden, so richtig begeistern konnte es mich aber nicht. Auch wenn ich es zum Anmischen neuer Nagellackkreationen sehr schön finde, ist es für meinen Geschmack ein eher überflüssiges Produkt, wenn man nicht grade gerne wie eine Fee funkelt.

Was sagt ihr zum Pixie Dust? Habt ihr es euch vielleicht gekauft? Wenn ja, würde mich interessieren, wie ihr es benutzt!

Eure Irma

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15 Gedanken zu “essence hidden stories – was macht man mit Feenstaub?

    • irismaya2 schreibt:

      Hehe, ich hätte ihn wie gesagt auch nicht selbst gekauft, aber von den möglichen Testprodukten fand ich das pixie dust dann doch ganz interessant. Wie zu erwarten eher ne Spielerei, die keiner braucht. 😉

  1. Minchens Lackstube schreibt:

    Ich hätte das Pigment wohl eher in einer klaren Base gemischt um ihn dann als Top Coat zu verwenden. Aber die Farben hatten mich bei dieser LE irgendwie auch nicht so angesprochen. Trotzdem toller Post 🙂

    Liebe Grüße ❤

    • irismaya2 schreibt:

      Ja genau, hatte ich ja auch überlegt. Ich denk das werd ich auch machen. Vielleicht mit nem Hauch Farbe. Mal sehen. 😉 Ach doch, ich mag Pastell. Allerdings haben mich die Sachen im Laden weniger angesprochen, als in der Pressemitteilung. Aber das ist ja auch mal ganz gut. Danke dir. 🙂

  2. Ida schreibt:

    Also für die Verwendung auf dem Körper oder im Gesicht glitzert mir das definitiv zu sehr. 😀 Ich hätte es auch am ehesten zum Mischen eines Lackes verwenden. Aber man sieht es ja wirklich kaum. Vielleicht bei einer dunkleren Farbe…hmm.

    • irismaya2 schreibt:

      Ja, ich werd ihn auch nicht auf den Lippen benutzen, hatte nur schlimmeres erwartet. 😀 Und sonst im Gesicht sowieso nicht, aber das ist ja Typensache. Ja, wie gesagt, in natura hat man davon schon mehr gesehen, aber ist doch schon seeeehr dezent. Mal gucken womit ich den Rest mische… ^^

  3. happyface313 schreibt:

    🙂 Auf Deinen Lippen sieht der Feenstaub wirklich schön aus! Ich finde die schwarzen Nägel mit den glitzernden Tips gar nicht so schlecht. War sicherlich wahnsinnig mühselig, puh! Und die Idee, dass Du Dir Deine eigenen Nagellackfarben mischt finde ich genial!
    Herzliche Grüße 🙂

  4. Chillkröte schreibt:

    Super Post! Hm, am ehesten kann ich mir noch vorstellen, einen Brösel davon mit Bodylotion zu vermischen und im Sommer ein bisschen damit das Dekolletee funkeln zu lassen… Außer der Nagelverwendungsmöglichkeit…

    • irismaya2 schreibt:

      Danke! Ja stimmt, das ist keine schlechte Idee. Mir selbst wäre das immer noch zu viel Glitzer auf dem Körper, aber mir fallen spontan direkt 3 Frauen ein, die das mit Sicherheit so tragen würden. 🙂

  5. Sophia schreibt:

    Lol auf den Nägeln! ;D Aber gar keine so schlechte Idee und sieht sogar ziemlich gut aus 😉 Ich wäre da nicht drauf gekommen^^
    Dir ein Schönes Wochenende ;D

    • irismaya2 schreibt:

      Näää, dafür ist es zu weich und samtig, da würde ich schon richtigen Glitzer nehmen. Ich verbrauch den Rest jetzt für den nächsten selbst gemischten Lack. Gut ist’s. 😉

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