Käsekuchen mit Blaubeersauce

Heute gibt es endlich nochmal ein Rezept hier. „Endlich“, weil ich wirklich super gerne backe und eigentlich auch gerne koche (auch wenn es mir unter der Woche manchmal etwas viel ist) und bereits einige Ideen darauf warten, mit euch geteilt zu werden. Aber so ist das ja immer bei mir, dass ich mit meinen Beiträgen irgendwie nicht hinterher komme.. ^^

Diesen Kuchen habe ich schon im Oktober gebacken und er war wirklich erstaunlich lecker, wenn auch etwas zu süß. Wie fast immer habe ich das Rezept aus dem Backbuch schon im Vorfeld etwas abgeändert und ich werde euch jetzt die „Version“ vorstellen, die ich gemacht habe. Besonders bei der Sauce würde ich aber noch weniger Zucker empfehlen, obwohl ich bereits um fast 50% reduziert hatte.

Nehmt 200g Kekse und zerkrümelt sie. Da ich schon häufiger einen solchen Kuchenboden gemacht habe, weiß ich inzwischen, welche Keksmischung mir persönlich dabei am besten schmeckt – ich nehme immer die Vollkorn-Butterkekse von Leibniz und die Karamellkekse von Lotus, etwa im Verhältnis 60:40 oder auch 70:30, da die Karamellkekse zwar unglaublich lecker, aber auch extrem süß sind. Ihr könnt auch andere Kekse nehmen, ich mag nun mal diese beiden Sorten für Kuchen am liebsten. Ich breche die Kekse in Stücke, lege sie auf Alulolie, lege Frischhaltefolie darüber und zerbrösel sie mit einem Nudelholz. Bitte nicht zu Staub zermahlen, sondern ruhig ein paar Stückchen übrig lassen!

Anschließend schmelzt ihr 90g Butter und vermischt sie mit den Kekskrümeln. Das Ganze ist euer Kuchenboden, also streicht ihr die Masse in einer Springform glatt. In den meisten Rezepten mit so einem Boden wird empfohlen, die Form einzufetten. Ich rate dringend zu Backpapier, da die Butter gerne raustropft und je nachdem wie der Kuchen weiter gemacht wird (gebacken, gekühlt, feste Masse, flüssige Füllung…) habt ihr eine ziemliche Schweinerei im Ofen und/oder Kühlschrank.

Für die „Käseschicht“ nehmt ihr 70g Zucker, 400g Frischkäse (zum Backen nehme ich am liebsten Buko) und 2 Eier, vermischt die Zutaten und gebt sie auf den Keksboden. Stellt die Springform auf ein Backblech und lasst die erste Schicht 20 Minuten bei 190°C backen (ihr kennt euren Ofen am besten, bei Temperatur und Backzeit würde ich nie allein auf ein Rezept vertrauen!).

Lasst den Kuchen ein wenig abkühlen (ca. 20 Minuten), aber schaltet den Ofen nicht aus. Vermischt 450g Schmand mit 30g Zucker, streicht die Masse auf den Kuchen und lasst ihn noch einmal 10 Minuten backen.

Anschließend stellt ihr den Kuchen am besten über Nacht kalt. Wegen der eben angesprochenen Sauerei lege ich immer 2, 3 Blätter Küchenrolle unter die Springform.

Für die Sauce löst ihr 30g Zucker in 3 EL Wasser in einem Topf bei geringer Wärmer auf. Erhöht die Temperatur und gebt etwa 300g Blaubeeren (frisch oder tiefgefroren, schmeckt beides lecker) dazu und lasst die Blaubeeren ein paar Minuten weich kochen. Im Rezept wird Pfeilwurzelmehl als Verdickungsmittel vorgeschlagen, was auch gut funktioniert, ganz normale Speisestärke tut’s aber auch. Vermischt davon etwa 1 TL mit 2 EL Wasser und gebt es unter die Sauce, bis sie etwas eindickt.

Und fertig ist der Kuchen mit Sauce! 🙂

DSCI0111Übrigens schmeckt er meiner Meinung nach sowohl mit warmer als auch kalter Sauce sehr frisch und lecker. Besonders die obere Schmandschicht hat mich total überrascht – schmeckt wie süßer Quark, nur fest. Mein Mann war von dem Kuchen jedenfalls begeistert, ich hatte ihn für seinen Geburtstag gebacken.

Schreibt mir mal, wenn ihr das Rezept ausprobiert oder auch wenn ihr ein anderes gutes Käsekuchen/-muffin Rezept kennt! Und jetzt – guten Appetit!

Eure Irma

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7 Gedanken zu “Käsekuchen mit Blaubeersauce

  1. Ninjaprooved schreibt:

    Mhhhhhh leeeeeeeecker 🙂 Hab das grad bei Mr. Awesome Auftrag gegeben. Käsekuchen liebe ich fast so sehr wie Schwarzwälder Kirschtorte 😍. Erfrischend finde ich auch Schmand mit Mandarinen Kuchen. Umarmung

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