essence LOVE & sound

Ihr Lieben, heute zeige ich euch ein paar Proukte der essence LOVE & sound TE und ich hinke mal wieder mega hinterher, aber für meine Testberichte brauche ich einfach einige Zeit. Ich wollte euch generell mal fragen, wie ihr das seht – ich sehe auf anderen Blogs häufig „Testberichte“, wenn die Produkte am Tag davor oder sogar am gleichen Tag angekommen sind, teilweise gibt es dann noch nicht einmal Swatches, Tragebilder findet man auch nur vereinzelt.

Es kommt natürlich sehr auf das Produkt an, aber nach einem Swatch kann ich nicht beurteilen, wie haftfest ein Lippenstift ist, wie schnell ich beim Nagellack Tipwear bekomme und schon gar nicht, ob eine Body Lotion gut pflegt. Erste Eindrücke sind vollkommen in Ordnung und wichtig, aber mich wurmt es manchmal, wenn ich Produkte zum Testen bekomme, mir wirklich Zeit nehme und Mühe gebe und dann mit meinen Berichten 2 Wochen hinterher bin.

Ich weiß, ich schreibe meist relativ viel zu den Produkten, was zum Teil mit dem Raster von Pinkmelon zusammenhängt, an das ich mich gewöhnt habe, aber so ganz allgemein wollte ich euch fragen, ob euch so erste Eindrücke mit Swatches oder ausführliche Reviews mit Tragebildern lieber sind..? Je nachdem, was ihr dazu meint, kann ich mich beim Testen von Limited Editions da euren Wünschen anpassen und die ausführlichen Reviews gibts dann eher für die Pinkmelon Berichte, die nicht unbedingt zeitgebunden sind.

Ich würde mich also freuen, wenn ihr euch kurz die Zeit nehmt und bei der Umfrage mitmacht. Ich hoffe es klappt, ist ja meine erste… ^^

Aber jetzt zum Thema, warum ihr überhaupt auf den Beitrag geklickt habt:

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nail polish 01 make life a festival & 03 glastonberry

Ganz untypisch starte ich heute mit den Lacken, von denen ich 2 erhalten habe.

Die Lacke enthalten 8ml und sollen ca. 1,79€ kosten.

Herstellerversprechen:
„Colourful life! Die vier trendigen, langanhaltenden „love & sound“-Nagellacke in Apricot-Orange, Blau, Berry und Hellgrün kreieren einen spannenden „desert sand“ Effekt auf den Nägeln. Das sandig-matte Finish passt perfekt zu jedem Indie-Outfit.

Erhältlich in 01 make life a festival, 02 blue-chella, 03 glastonberry und 04 feel the vibe.”
Die Lacke haben einen graden und mittelbreiten Pinsel, der leicht auffächert. Der Auftrag ist absolut problemlos und mit 2 bis 3 Pinselstrichen erledigt.

PicMonkey Collage

Wie die meisten Struktur- und auch matten Lacke trocknen auch diese hier sehr schnell. Auch mit 2 Schichten ist man nach 15 bis 30 Minuten mit der kompletten Maniküre fertig, je nachdem wie schnell man lackiert. Der Vorteil an Sandlacken (und an matten Lacken) ist auch, dass man sieht, sobald der Lack trocken ist, da sich das Finish erst dann wirklich zeigt. Wenn man das rauhe Finish erkennt, braucht der Lack nur noch ein paar Minuten, bis er komplett durchgetrocknet ist.

Die Lacke unterscheiden sind lediglich in der Farbe. Wie von essence beschrieben, handelt es sich bei 01 make life a festival um einen Apricot- und bei 03 glastonberry um einen Beerenton, den ich als mauve bezeichnet hätte. Es ist auf jeden Fall ein Lilaton mit Grau- oder Brauneinschlag. Beide Farben fallen für mich noch in die Kategorie „Pastell“, auch wenn sie keinen extrem hohen Weißanteil haben. Es sind einfach recht gedeckte Farbtöne, die mir beide sehr gut gefallen und die man auch mit vielen anderen Farben kombinieren kann. Zumindest von meiner Kleidung her hatte ich das Gefühl, dass ich fast alles zu diesen Farben tragen kann. Ganz besonders glastonberry finde ich farblich super schön.

Was das Finish angeht, erhält man genau das, was essence verspricht – ein feines mattes Sandfinish. Die Körnung ist eher gering und die Körnchen selbst sehr klein, wodurch das Sandfinish nur dezent ist. In Kombination mit der matten Trocknung erinnert mich das Finish an Lacke mit einem „Ledereffekt“. Mir persönlich gefällt dieses Finish gar nicht, aber das ist ja Geschmackssache. Das Finish entspricht in jedem Fall dem Herstellerversprechen.

Da mir das Finish nicht zusagt, ich die Farben der Lacke aber wirklich toll finde, habe ich auf dem Nagelrad ausprobiert, wie sich die Lacke mit einer dicken Schicht „Gel“ Top Coat machen. Die Oberfläche wird leicht geglättet, aber komplett verschwindet die raue Oberfläche nicht. Mit einem Design oben drauf wird es allerdings weniger auffällig sein.

Nagelrad (9)

Die Deckkraft der Lacke ist super, eine Schicht hätte von der Deckkraft her auf den meisten Nägeln gereicht. Um ein gleichmäßiges Finish zu erhalten, rate ich aber doch zu einer zweiten Schicht.

Ich habe beide Lacke jeweils 4 Tage getragen und hatte nur an ein paar Fingern vereinzelt Tip Wear. Ich bin also mit der Haftfestigkeit sehr zufrieden. Sollten Macken entstehen, kann man diese bei Strukturlacken aber normalerweise auch sehr leicht ausbessern, ohne dass man die Übergänge stark erkennt.

Das Entfernen der Lacke war erstaunlich einfach. Man braucht nur ein bisschen mehr Druck als bei normalen Farblacken. Beide Lacke ließen sich, vermutlich wegen der feinen Körnung, deutlich leichter entfernen, als ich es von Sandlacken gewohnt bin.

FAZIT: Auch wenn mir das Finish nicht gefällt, kann ich die Lacke qualitativ nur empfehlen. Die Farben sind nicht total außergewöhnlich, aber man findet sie auch nicht eben in jedem Standardsortiment. Wem Farbe und Finish zusagen, kann ich die Lacke nur wärmstens empfehlen, da sie von Auftrag, Trockenzeit und Haftfestigkeit her absolut überzeugt haben!

 

lipstick 02 glastonberry

Weiter geht es mit dem Lippenstift, der wohl mein Favorit der TE ist.

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Der Lippenstift enthält 3,8g und soll ca. 2,29€ kosten.

Herstellerversprechen:
“Lost in sound… Kräftiges Apricot-Orange und softes Berry sorgen für intensive, farbenfrohe Lippen, die Fun pur ausstrahlen. Das matte Finish macht den Festival-Style absolut cool.

Erhältlich in 01 crowd gone wild und 02 glastonberry.“

Der Lippenstift ist sowohl im Auftrag als auch im Tragegefühl sehr zart. Der Lippenstift lässt sich leicht präzise auftragen und gleitet gradezu über die Lippen, da er eine sehr weiche Konsistenz hat. Die Lippen fühlen sich sehr angenehm an und der Lippenstift trocknet meine Lippen nicht aus. (Auch wenn es auf den Bildern ein wenig so aussieht, aber die waren vorher dank Erkältung schon etwas trocken.)

Farblich würde ich glastonberry genau wie den gleichnamigen Nagellack als mauve einstufen. Auch hier handelt es sich um einen eher gedeckten Beerenton mit Grau-Braun-Einschlag. Die Farbe ist absolut alltagstauglich, nicht zu auffällig und trotzdem etwas Besonderes. Mir gefällt die Farbe extrem gut und ich finde sie auch vom restlichen Make up her sehr leicht zu kombinieren.

Das Finish ist nicht komplett matt, ich würde es eher als seidig matt bezeichnen, aber auf jeden Fall nicht glänzend. Natürlich ist auch das Finish Geschmackssache, aber ich bin auch in diesem Punkt sehr angetan. Bei trockenen Lippen, wie ich sie im Moment leider habe, würde ich einen Lipbalm unter dem Lippenstift empfehlen, da trockene Stellen zwar durch den Lippenstift nicht vermehrt, aber bei matten Lippenstiften doch etwas betont werden.

Die Deckkraft ist in Ordnung, aber nicht herausragend. Für ein kräftiges Ergebnis (insofern man bei gedeckten Farben von kräftig sprechen kann) würde ich schon zwei Schichten empfehlen.

Die Haftfestigkeit ist im normalen Bereich. Essen und Trinken ist zu viel für glastonberry und die meisten Farbe geht verloren. Ansonsten trägt sich die Farbe nach ein paar Stunden ab, aber ohne fleckig zu werden, sodass einfach die Farbintensität nachlässt. Da er sich sehr leicht nachziehen lässt, stört es mich nicht sonderlich.

FAZIT: Mich hat glastonberry absolut überzeugt und ich glaube, er wird schon bald zu meinen Lieblingslippenstiften zählen, was vor allem der Farbe zuzuschreiben ist. Lediglich was die Haftfestigkeit angeht, hat er etwas geschwächelt, ansonsten ist es ein ganz wundervoller Lippenstift, den ich mir sowohl im Alltag als auch in Kombination mit einem auffälligeren Abend Make up gut vorstellen kann!

 

blush 01 sunset @ center stage

Ich würde mich ja immer noch als Blush-Neuling bezeichnen, meinen ersten Blush (die Versuche mit 14 zähle ich mal nicht mit) habe ich auch durch essence getestet und das ist noch nicht einmal ein halbes Jahr her. Ich hoffe ich kann euch trotzdem ein halbwegs wahrheitsgetreues Bild vermitteln.

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Der Blush enthält 7,8g und kostet ca. 2,99€.

Der Blush befindet sich in einer einfachen durchsichtigen Plastikdose. Mit leichtem Druck kann man den Deckel öffnen und auch sicher verschließen.

Herstellerversprechen:
„Sunset State-ment! Das Rouge mit Farbverlauf von Apricot bis Berry und seidiger Textur verleiht den Wangen schöne, farbige Highlights. So wirkt der Teint frisch sowie gesund und die Kontur des Gesichts kann schön betont werden.

Erhältlich in 01 sunset @ center stage.”

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Der Blush hat wie von essence beschrieben einen Farbverlauf von Berry/Mauve zu Apricot. Geswatched habe ich 4 Farben, auch wenn die Grenzen natürlich fließend und es nicht 4 klare Farbunterschiede gibt.
Auf dem Swatch sieht man jeweils 4 Schichten der Farben – Mauve, Rostrot, helles und kräftigeres Peach/Apricot.
Werden die Farben mit dem Finger oder dem Pinsel „gemischt“, überwiegt der Peach-Anteil und der Blush hat aufgetragen nur noch eine leicht beerige Note, was mir persönlich sehr gut gefällt. Wer lieber einen höheren Anteil an Mauve hat, kann dem entsprechend mit dem Pinsel auf der linken Seite mehr Farbe aufnehmen und den Apricot-Ton ganz rechts aussparen.

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Alle Farben haben einen sehr dezenten Schimmer, aber bewirken keinen wirklichen Glanz.
Die Pigmentierung ist wie bereits angedeutet eher schwach. Besonders die helleren Farbtöne sind auf dem Swatch nur schwer zu erkennen, ergeben aber mit den anderen Farben „gemischt“ ein sehr schönes Ergebnis.

DSCI0079Der Blush hat eine sehr weiche und seidige Textur. Beim Auftrag mit dem Pinsel krümelt er so gut wie gar nicht, sodass ein recht präziser Auftrag möglich ist.
Ich persönlich mag Blush eher dezent und so bin ich trotz der schwachen Pigmentierung mit 2 bis 3 Schichten zufrieden, die man auf den Bildern allerdings deutlich schlechter erkennt als in natura.
In jedem Fall lässt sich der Blush sehr gut verblenden und vor allem auch schichten, sodass auch ein kräftigeres Ergebnis mit einem vierten oder fünften Auftrag gut möglich ist oder einfach indem man einen höheren Anteil aus der Mauve- und Rostrotecke nimmt.

Für mich ist die schwache Pigmentierung somit eher ein Vorteil, da ich dezente und auch kräftigere Ergebnisse erzielen kann.
Insgesamt gefällt mir der Blush farblich und auch vom Finish her sehr gut, da mein Gesicht frischer wirkt, aber nicht unnatürlich schimmert oder glänzt. Für meinen Geschmack passt der Blush sehr gut ins späte Frühjahr oder in den Frühsommer, wenn man wieder etwas wärmere Farbtöne benutzen möchte.

PicMonkey Collage

Ich finde die Haftfestigkeit von Blush sehr schwer zu beurteilen, da ich zu den nicht aus Fehlern lernenden ins-Gesicht-Patschern gehöre. Dadurch trägt sich der Blush unweigerlich nach einigen Stunden ab und die Farbe verblasst.

FAZIT: Mir gefallen die Farben sehr gut und das natürliche Ergebnis besonders. Generell bin ich ein Freund von mehrfarbigen Blushes, da man je nach Lust und Laune und restlichem Make up von Farbton und –intesität variieren kann. Die Pigmentierung ist zwar eher schwach, aber meiner Meinung nach ist das bei einem Blush nicht gezwungenermaßen ein Nachteil, sondern wenn er sich wie sunset @ center stage so gut schichten lässt eher von Vorteil.

 

eyeshadow 02 make life a festival & 03 feel the vibe

Weiter gehts mit den Produkten fürs Auge. Zuerst zwei der drei Lidschatten aus Trend Edition, wobei glastonberry, den ich nicht erhalten habe, wohl der beliebteste sein wird.

DSCI0086Die Lidschatten enthalten jeweils 1,5g und kosten um die 2,79 €.

Herstellerversprechen
„Boho-beauty! Die ultra-softe, gebackene Lidschatten-Textur lässt sich ideal verblenden und kreiert ein leuchtendes Festival-Make-up in berry, hellgrün oder apricot. Alle drei Farben haben ein tolles, pearly Finish.

Erhältlich in 01 glastonberry, 02 make life a festival und 03 feel the vibe.”

DSCI0126Der Lidschatten hat eine seidig weiche Textur und lässt sich leicht auftragen. Dabei krümelt er nur wenig und das Fall-out ist sehr gering. Der Lidschatten lässt sich sowohl mit als auch ohne Base sehr gut verblenden und auch schichten. Hier kann man also mit leichtem bis intensiv farbigem Schimmer arbeiten.

Bei make life a festival handelt es sich um einen Peach-/Apricot-Ton und bei feel the vibe um ein helles Limettengrün. Beide Farben enthalten jede Menge silbrigen Schimmer, was essence als „pearly Finish“ bezeichnet. Stark verblendet bleibt bei beiden Farben wenig Farbe und hauptsächlich der silbrige Schimmer übrig, über einer Lidschattenbase oder auch stark geschichtet sind beide Lidschatten jedoch recht farbintensiv und der Schimmer erscheint nicht silbern, sondern lässt die Farbe an sich einfach metallisch glänzen.
Beide Lidschatten sind recht schwach pigmentiert. Auf dem Swatch sieht man oben zwei Schichten ohne, unten zwei Schichten mit Lidschattenbase.
Beide Farben schimmern zwar stark, sind jedoch an sich eher blass und nicht knallig oder stark äuffällig.

DSCI0140Da ich Lidschatten ausschließlich mit Base trage, kann ich auch nur die Haftfestigkeit im Zusammenhang mit dieser beurteilen. Aufgrund der schlechten Pigmentierung würde ich ohnehin zu einer Base raten, aber auch was die Haftfestigkeit angeht, ist eine Base meiner Meinung nach sehr empfehlenswert.
Ich habe den Lidschatten in verschiedenen Kombinationen getragen und er hat jedes Mal den ganzen Nachmittag/Abend gehalten. Das AMU, das ich für euch fotografiert habe, habe ich fast 9 Stunden getragen, nach etwa 7 oder 8 Stunden hatte sich ein kleiner Teil des Lidschattens in der Lidfalte gesammelt, ließ sich durch vorsichtiges Tupfen aber recht gut korrigieren und der restliche Lidschatten saß noch wie direkt nach dem Auftragen.
In Kombination mit meiner aktuellen Lidschatten Base ist die Haftfestigkeit also für meinen Geschmack tadellos.

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FAZIT: Mir persönlich gefallen die Lidschatten sehr gut und ich kann sie mir sowohl einzeln als auch kombiniert mit anderen Farben sehr gut vorstellen. Sie eignen sich gut als schimmerndes Highlight und bestimmt auch als „Hintergrund“ eines kräftigeren AMU’s. Auch wenn die Pigmentierung recht mau ist, kann man mit einer Lidschatten Base und durch Schichten einiges aus den Lidschatten herausholen, sodass man recht dezente (aber natürlich schimmernde) als auch auffälligere AMU’s mit ihnen schminken kann. Wem die Farbtöne und das pearly Finish gut gefallen, kann ich beide Farben empfehlen.

 

 multi style eyeliner pen 01 perfect line-up

Zu guter Letzt noch der Eyeliner Pen und dann habe ich auch dieses Mal versucht, ein AMU für euch zu schminken. 🙂

DSCI0151Der Eyeliner Pen enthält 1ml und kostet 2,99€.

Herstellerversprechen:
„Line-up! Ausgestattet mit einem Drei-Spitzen-Applikator gelingen dir mit dem multi style eyeliner pen kreative Lidstriche. Ob klassisch, extrabreit, Punkte oder dreifach-Linien – der Lidstrich zieht alle Blicke auf sich. Tiefschwarz und langanhaltend übersteht er auch den Auftritt deiner Lieblingsband ohne zu verwischen.

Erhältlich in 01 perfect line-up.”

Das Besondere an dem Eyeliner Pen sind selbstverständlich die drei Spitzen. Vor Kurzem gab es übrigens in der good girl bad girl TE von essence anscheinend den gleichen Eyeliner Pen, der hier einfach einen anderen Namen bekommen hat.
Der Eyeliner Pen hat 3 parallel zueinander angeordnete „Filzstift“-Spitzen, die jeweils etwas weniger als 1mm breit sind und einen recht geringen Abstand zueinander haben. Je nachdem, wie ich den Stift halte, habe ich unterschiedliche Möglichkeiten, einen Lidstrich zu ziehen.

PicMonkey Collage 1Der Auftrag an sich ist sehr einfach un angenehm. Die Spitzen sind weich, wenn auch nicht biegsam, sodass man recht präzise mit ihnen arbeiten kann. Die Farbabgabe ist wirklich super und man braucht nur einen Strich, um ein tiefschwarzes Ergebnis zu erhalten. Ich möchte kurz auf die verschiedenen Möglichkeiten eingehen, die der Eyeliner Pen bietet:

  • Punkte: Durch die drei Spitzen ist es relativ einfach, Punkte zu setzen, die ebenmäßig angeordnet sind. Zum einen bietet sich die Möglichkeit, den Wimpernkranz optisch zu verdichten. Dafür habe ich von unten am Rand der Wasserlinie gearbeitet. Die Punkte lassen sich einfach zwischen die Wimpern setzen und haben wie von essence versprochen den Effekt, dass der Wimpernkranz deutlich dichter aussieht, ohne dass das Auge geschminkt wirkt. Die Anwendung ist einfach und durch die 3 Spitzen schneller als mit einem einfachen Eyeliner, aber dauert wiederrum länger, als einen Lidstrich auf der Wasserlinie zu ziehen. Man kann die Punkte zusätzlich zum oder statt des Lidstrichs setzen. Ich sehe den Vorteil hier vor allem im „Nicht-geschminkt-Look“ und würde die Punkte eher dann setzen, wenn ich ansonsten auf Make up verzichte und trotzdem meine Augen betonen möchte. Zum anderen können natürlich auch sichtbare Punkte gesetzt werden anstelle des Lidstrichs etwas oberhalb des Wimpernkranzes, was mir optisch nicht wirklich gefällt, oder als Verlängerung des Lidstrichs.
  • Dünne Linie: Hält man den Eyeliner Pen schräg oder seitlich, lässt sich erstaunlich problemlos ein ganz einfacher dünner Lidstrich ziehen. Mit einem einfachen Eyeliner Stift komme ich persönlich besser zurecht, aber ich war wirklich überrascht, wie schmierfrei sich der dünne Strich ziehen lässt, auch am Auge!
  • Mittelbreite bis dicke Linien: Je nachdem wie schräg ich den Pen halte, lassen sich verschieden breite Linien erzeugen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn ich einen Lidstrich ziehen möchte, der nach außen hin breiter wird. Allerdings finde ich das am Auge selbst gar nicht so einfach und somit würde ich eher mehrere schmale Linien ziehen. Für geübtere Lidstrich-Zieherinnen mag das aber kein Problem sein.
  • Parallele Linien: Auf dem Handrücken halbwegs gelungen, am Auge für mich quasi unmöglich. Diese Anwendung finde ich recht schwierig und ich kann mir auch nicht so richtig vorstellen, dass drei parallele Linien als Lidstrich hübsch aussehen. Wie bereits erwähnt, bin ich alles andere als ein Profi im Lidstrich ziehen. Anderen unter euch mag es anders gehen, aber ich war nicht in der Lage, drei gleichmäßig Linien zu ziehen, sodass es halbwegs ordentlich war. Irgendwo gab es immer eine zu dicke oder zu dünne Stelle, was kaum zu korrigieren ist, da die Spitzen recht eng aneinander stehen und man beim Korrigieren ziemlich schnell die Lücken aus Versehen füllen würde. Hier also keine Möglichkeit für mich, wer geübter ist, kriegt eventuell einen einzigartigen Look damit hin.

Die Haftfestigkeit des Eyeliners ist sehr gut! Das unten gezeigte AMU habe ich ca. 9 Stunden getrage und als mich abends abgeschminkt habe, waren nur die Punkte und ein Teil des Flics nicht mehr da, was aber daran liegt, dass ich für gewöhnlich nie einen verlängerten Lidstrich trage und häufiger an meinen Augen gerieben habe (was auch der Grund dafür ist, dass ich nie einen Flic trage, da ich ihn immer wegwische ^^). Ansonsten saß der Lidstrich noch perfekt, bzw. eben so perfekt wie er bei meinen Schminkkünsten sein konnte.

FAZIT: Der Eyeliner Pen ist in der Anwendung absolut solide und bietet verschiedene Möglichkeiten. Für mich sind nicht alle Möglichkeiten umsetzbar, da ich nicht so geübt im Lidstrich ziehen bin. Am meisten gefällt mir die Möglichkeit, den Wimpernkranz verhältnismäßig schnell durch Punkte zu verdichten und dafür werde ich den Pen wohl auch hauptsächlich benutzen. Mir gefällt der Pen gut, allerdings ist er meiner Meinung nach absolut kein Must-have, da man die meisten Looks auch mit einem normalen Eyeliner schminken kann. Lediglich gleichmäßige Punkte lassen sich hiermit leichter setzen.

 

Zum Schluss noch das AMU, das ich mit den Lidschatten und dem Eyeliner Pen der TE geschminkt habe:

PicMonkey CollageNeben den 3 Produkten habe ich die Eyeshadow Base von p2, einen schwarzen Kajal für die unere Wasserlinie von essence und Wimperntusche von L’Oréal (false lash Schmetterling Intenza) für das AMU verwendet.

Nach der Base habe ich den grünen Ton (feel the vibe) auf dem beweglichen Lid in 2 Schichten aufgetragen, wobei ich vom Augenwinkel ausgehend ca. 2/3 des Lids geschminkt habe. Anschließend habe ich den gleichen Farbton recht dünn unter dem Brauenbogen aufgetragen. Mit einem anderen Pinsel habe ich nun den Peach-Ton (make life a festival) aufgetragen und damit die „Lücken“ gefüllt: Ich habe mit der dunkleren Farbe das äußere Drittel des beweglichen Lids sowie die Lidfalte selbst geschminkt. Auch hier habe ich 2 Schichten aufgetragen. Anschließend habe ich mit einem Blender Pinsel zuerst den Lidschatten unter dem Brauenbogen so lange verwischt, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war (nur ein leichter, heller Schimmer sollte übrig bleiben) und danach die zwei Farben auf dem Lid ineinander verblendet, was durch den „gemeinsamen“ Schimmer recht einfach ist.

Was den Eyeliner angeht habe ich zunächst den Wimpernkranz wie oben beschrieben optisch verdichtet (Punkte) und anschließend einen Lidstrich gezogen. Dabei habe ich zwei dünne Linien gezogen und nicht mit der breiten Variante gearbeitet. Den Lidstrich habe ich versucht, spitz zulaufen zu lassen und zum Abschluss habe ich noch drei Punkte gesetzt, indem ich den Pen einmal „aufgedrückt“ habe. Mir gefällt es mit den Pünktchen ganz gut, aber da ich sie mir ohnehin meistens abwischen würde, werde ich es so wohl eher selten tragen.

Zum Schluss habe ich noch Kajal und Wimperntusche aufgetragen.

Ich weiß, dass das AMU nicht perfekt ist und ich schminke mich normalerweise deutlich dezenter, wenn ich überhaupt Lidschatten benutze. Hinzu kommt, dass ich es wirklich schwierig finde, meine Augen zu fotografieren. Aber ich hoffe ihr könnt trotzdem erkennen, wie sich beide Lidschatten auf dem Auge machen und wie schön sie (meiner Meinung nach) zu kombinieren sind.




An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei cosnova für das tolle Testpaket erhalten! Ich bin überrascht, wie gut mir diese Trend Edition gefällt. Ich weiß noch als die Pressemitteilungen herauskamen, dachte ich mir „gut, dass mich die Sachen nicht ansprechen, da freut sich mein Portemonnaie“. Mein Portemonnaie hat sich auch gefreut, aber ich auch. Es gibt tatsächlich kein Flop-Produkt für mich bei der TE, auch wenn mir das Finish der Lacke nicht zusagt. Ich bin mir sicher, dass ich sie irgendwann gut in einem Design einbauen kann und die restlichen Produkte gefallen mir wirklich richtig gut, ganz vorne mit dabei der Lippenstift glastonberry, sodass ich fast versucht bin, mir noch den anderen zu holen… So kann man sich täuschen. 😉

Wie gefällt euch die Trend Edition? Habt ihr euch was geholt? Ich hab sie noch nicht in den Läden gesichtet, aber sie ist wohl schon hier und da erhältlich! Wie immer interessiert mich eure Meinung sehr und ich hoffe, ihr nehmt euch kurz die Zeit und macht bei meiner Umfrage mit!

Eure Irma

21 Gedanken zu “essence LOVE & sound

  1. Dreaming Belle schreibt:

    Also ich bin mehr für ausführlichere Berichte, aber ich kann auch mit Kurzen Vorstellungen leben. Erstmal vorab, ich finde die Bilder heute irgendwie richtig super, das Licht ist so gut. 🙂
    Von den Farben her, gefällt es mir zwar, aber ist eben nicht mein Stil. Das AMU finde ich aber klasse – macht richtige Bambi-Augen. Würde ich auch so ähnlich tragen. 🙂
    Liebe Grüße

    • irismaya2 schreibt:

      Danke für die Rückmeldung! Ich mag das generell auch lieber, manche wollen aber wohl möglichst vor LE Start einen Einblick haben, um schnell die Drogerien stürmen zu können, was ja auch verständlich ist.
      Oh, das freut mich echt total, danke! Ich versuch mich echt zu verbessern, was die Bilder angeht. 🙂 Danke dir! Ich find AMU sieht in natura immer viel krasser aus und ich kam mir schon arg geschminkt vor, aber gefiel mir an sich auch ganz gut. 🙂

      • Dreaming Belle schreibt:

        Gerne. 🙂
        Klar, verstehe ich auch, aber dann kann man ja auch einfach Swatches googeln und dann gleich zu dm, weil die Wirksamkeit dann nicht so wichtig ist… 😀
        Das sieht man auch. Stimmt, kenne ich, Photos nehmen da halt schon bisschen Farbe raus. Ist aber so oder so wirklich schön.

      • irismaya2 schreibt:

        Ja total, bisher sieht es auch so aus, als wären die meisten eher für die ausführliche Variante. Mein Mann musste natürlich „ist mir egal“ anklicken… -.-
        Danke dir 🙂

  2. Ninjaprooved schreibt:

    So mitgemacht sweetie 😘. Ich finde den Lidschatten total schön. Von den Lacken mag ich die Farben nicht so gerne. Liegt grad wohl daran, dass ich sehr verwöhnt wurde mit anderen schönen Farben 😆. Du hast wunderschöne braune Augen 😍und dein AMU hat mir sehr gefallen. Ich fand das dezent. Die Lippenstiftfarbe ist auch schön aber mir gefallen die etwas kräftigeren Farben. Zumindest im Augenblick. Drück dich lieb und Danke für den wirklich tollen und ausführlichen Bericht. Finde das immer richtig toll bei dir.

    • irismaya2 schreibt:

      Danke dir! Ooh, ich steh total auf die Farben der Lacke muss ich sagen, ist aber vielleicht auch nur eine Phase… 😀
      Wie lieb von dir, dankeschön!!! **
      Kräftige Lippenfarben finde ich bei anderen immer super, aber während meine Klamotten und Nägel echt bunt sein dürfen, fühl ich mich mit intensivem Lippenstift nicht so wohl. Aber das ist ja echt total Typensache.. 🙂
      Danke Marci, für deine liebe Rückmeldung!! Das freut mich echt sehr! 🙂

  3. kleinstadtfluesterin schreibt:

    Die Vorstellung gefällt mir 🙂 Ich persönlich mag beides: Kurze schnelle Reviews und danach ausführliche Berichte oder gleich ein ausführlicher Bericht, mit Angaben zur Haltbarkeit usw. Kurze Reviews machen aber auch nur bei bestimmten Produkten Sinn, meiner Meinung nach.

    Die Produkte finde ich an sich alle ganz gut, aber sie hauen mich (zum Glück) immer noch nicht um.

  4. kathiknaufi schreibt:

    Dein Bericht ist super 🙂 Ich hab mich gar nicht getraut meine Swatches auf den Lippen und Augen zu zeigen, ich kann sowas einfach gar nicht 😀 Deine Bilder sehen dagegen echt super aus 🙂
    Liebe Grüße, Kathi

    • irismaya2 schreibt:

      Oh danke, wie lieb von dir! Ich find das auch mega schwierig und bin mit den Bildern auch gar nicht so zufrieden. Daher freut mich dein Kompliment umso mehr!! 🙂

  5. smalldreamcloud schreibt:

    Ich lese auch lieber ausführliche Berichte. Ich habe einmal eine Review (auf dem alten Blog) über einen Lippenstifte geschrieben und nach 2 Wochen konnte ich alles überarbeiten weil sich die Textur total verändert hat. Seitdem teste ich auch lieber länger.^^
    Von der LE spricht mich weiterhin nur der Lippenstift an. Ich kann mich mit dem Finish der Nagellacke nicht anfreunden und die Lidschatten schimmern mir zu sehr.

    • irismaya2 schreibt:

      Hehe, das ist natürlich schon ein Spezialfall und das Testen an sich wäre bei dekorativer Kosmetik auch nicht unbedingt eine Sache von mehreren Wochen, aber wenn man dann noch ausführlich berichten und Tragebilder machen will, dauert es zumindest bei mir etwas länger.. Auf jeden Fall danke für die Rückmeldung. 🙂
      Nee, das Finish ist auch gar nicht meins und mir gefallen die Lidschatten zwar, aber kann gut verstehen, wenn einem der Schimmer too much ist. Generell mag ich auch lieber matten Lidschatten.. 🙂

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