Recognition Award

blogger_recognition_awardHeute habe ich etwas Neues für euch. Oder zumindest für mich ist es etwas Neues, denn ich kannte den Blogger Recognition Award bislang gar nicht. Im Oktober bekam ich den Award von Review-Mädchen verliehen und auch wenn ich erst jetzt dazu komme, darauf zu reagieren, habe ich mich wirklich sehr gefreut! Noch einmal ganz lieben Dank! 🙂

Worum geht’s beim Recognition Award?

So wie ich es verstanden habe, ist der Award vom Grundgedanken her ähnlich wie der Liebster Award, denn man drückt anderen Bloggern gegenüber seine Wertschätzung aus, gibt ihnen für ihre Mühe einen virtuellen Keks und zeigt einfach, dass man ihren Blog gerne liest.
Im Gegensatz zum Liebster Award werden aber keine 11 Fragen gestellt und beantwortet, sondern es geht wirklich um den Blog an sich. Man erzählt also, wie sein Blog geboren wurde, eventuell wie er sich entwickelt hat und gibt anderen Bloggern ein paar Tipps, die einen selbst vielleicht weiter gebracht haben. Anders als beim Liebster Award macht es hier meiner Meinung nach also auch nicht viel Sinn, mehrfach teilzunehmen oder gar zurück zu nominieren. 😉

Hier noch kurz die Regeln:

• Bedanke dich für die Nominierung
• Beschreibe deinen Weg zum Blogger und gib neuen Bloggern ein paar (hilfreiche) Tipps
• Nominiere so viele Blogger wie du willst
• Lass die Nominierten wissen, dass du sie nominiert hast
• Verlinke Eve’s ursprünglichen Post (damit jeder das Original sehen kann und nichts verfälscht wird!)

Wie mein Blog entstanden ist:

Wie bei den meisten (Nagellack-)Bloggern war es bei mir so, dass ich vor ca. 2 Jahren anfing, mich im Internet durch verschiedene Seiten zu blättern und so auf die faszinierende Welt der Nailart Blogs gestoßen bin.

Zu dieser Zeit hatte ich mir bereits jahrelang gerne die Nägel bunt lackiert und auch hin und wieder ein kleines Nailart versucht, aber mir splitterte der Lack meistens schon am ersten Tag ab, was mich sehr frustriert hat. Also habe ich mir zweimal Acrylnägel im Nagelstudio machen lassen und war die erste Zeit immer sehr zufrieden. Aber das Rauswachsen sieht nun mal hässlich aus und abgesehen davon, dass die Nägel geschädigt werden, kostet das ja auch ordentlich.

Also habe ich angefangen zu recherchieren, bin auf Jolifin gestoßen und habe nach einigem Überlegen entschieden, mir eine UV-Lampe und Zubehör zuzulegen, um mir selbst die Nägel mit Gel verstärken zu können. Darüber bin ich auf Tutorials für Gelnägel gekommen und der Weg zu Nailart war nicht mehr weit.

Die ersten Fotos wurden gemacht, die ersten Blogs per Mail abonniert, die ersten Foren durchforstet und recht schnell kam der Wunsch, selbst zu bloggen. Denn kleine Kunstwerke zu pinseln (egal wie hübsch oder hässlich, Mühe steckt jedes Mal dahinter), die niemand wertschätzt und die nach spätestens einer Woche wieder abkommen, ist doch ein wenig frustrierend. Und so ist aus der fixen Idee, selbst zu bloggen, relativ schnell Realität geworden. Wie schnell sieht man denke ich an der Qualität meiner ersten Beiträge, nicht dass nicht noch immer ordentlich Luft nach oben wäre. 😉

Als der Name feststand, hat mein Mann mir bei den ersten Schritten geholfen und dann ging’s auch schon los. Und ich bereue diesen Schritt kein Bisschen. Inzwischen blogge ich schon lange nicht mehr nur über Nagellack und ich vermute, dass sich mein Fokus noch weiter auslagern wird, aber Nailart ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil. Ich konnte durch den Blog so viele tolle Kontakte knüpfen, neue Eindrücke gewinnen, mich kreativ ausleben und einfach meine kleine Welt mit euch teilen!

Gelnägel habe ich übrigens schon lange nicht mehr. Der Lack hält inzwischen auch so ganz gut. ^^

Meine Tipps

Auch wenn ich inzwischen seit anderthalb Jahren blogge, sehe ich mich als absoluten Anfänger und finde es insofern seltsam, anderen Tipps zu geben. Aber vielleicht ist hier ja jemand, der sich noch nicht getraut hat und nur auf den entsprechenden Hinweis wartet, um selbst loszulegen. Also hier ein paar Punkte, die mir persönlich wichtig sind (hier geht es nicht um kommerziell erfolgreiches Bloggen!):

  1. Traut euch und seid ihr selbst! Sich bei anderen zu inspirieren, sich Vorbilder zu suchen ist absolut sinnvoll und richtig, aber es sollte der eigene Blog sein und nicht der Versuch, einen anderen zu kopieren. Überlegt euch, was ihr an anderen Blogs mögt, aber auch, was euer eigener Stil ist. Nicht jeder wird euren Blog mögen, ganz egal was ihr macht. Also bleibt authentisch, dann erreicht ihr auch die richtigen Leser!
  2. Kommunikation! Meiner Meinung nach der wichtigste Punkt beim Bloggen. Kommentiert auf anderen Blogs, antwortet auf Kommentare, tretet in Kontakt. Instagram kann da sehr hilfreich sein, weil es einfach schneller ist, aber auch über den Blog geht das ohne große Schwierigkeiten. Wenn ihr nur ein Tagebuch schreiben wollt, auch okay. Aber wer sich nie woanders blicken lässt, nie anderen ein Lob ausspricht und auf eigene Kommentare nie reagiert, wird wohl kaum viele Leser an sich binden. Für mich persönlich ist der Kontakt auch einfach das Schönste, denn ich will Menschen erreichen und selbst erreicht werden.
  3. Setzt euch nicht unter Druck. Montag ein Rezept, Dienstag das Outfit der Woche, Mittwoch das neueste AMU, Donnerstag ein DIY und Freitag  ein NOTD? Klar gibt es Blogger, die das hinbekommen und da habe ich absolut Respekt vor. Aber das muss nicht sein. Ich persönlich bin von festen Blogtagen ganz klar weg, mir hat das nur Stress gemacht. Sich vorher zu überlegen, wann und wie oft man bloggen will ist sinnvoll. Für einen selbst als RIchtlinie, aber auch Leser gewöhnen sich daran, wenn der Blog regelmäßig (und das zu euren Maßstäben) mit einem neuen Beitrag im Reader erscheint. Ich peile 2 bis 4 Beiträge pro Woche an, je nachdem wie aufwändig die Beiträge sind und wie viel ich zu tun habe. Wenn es mal 5 werden? Super. Wenn eine Woche blogfrei bleibt? Auch okay. Es ist ein Hobby und keine Verpflichtung, das versteht auch so ziemlich jeder Leser, zumal viele davon häufig selbst Blogger sind. 🙂
  4. Stain, Peel Off, LiFub, Crelly, Shrinkage und One Coat Wonder? Blogger haben ihre eigene Sprache und ich bin mir sicher – das in jedem Bereich. Man gewöhnt sich schneller an solche Ausdrücke als man denkt und sie fließen in die tägliche Sprache mit ein. (Fragt meinen Mann!) Einige Begriffe kann man sich selbst erklären, andere ergeben scheinbar überhaupt keinen Sinn und bevor ihr panisch Onkel Google befragt und keine klare Antwort bekommt – fragt doch einfach den Blogger, bei dem ihr den Begriff gelesen habt. Der wird vielleicht ein wenig schmunzeln, aber jeder hat mal angefangen. Ich wusste im Juni 2014 zum Beispiel nicht einmal, was eine LE ist. Limited Edition hätte ich mir selbst erklären können, aber diese zwei Buchstaben alleine haben mir ziemliche Rätsel aufgegeben. 😉
  5. Vier ist zwar irgendwie eine doofe Zahl, aber das waren so die Tipps, die mir wichtig sind,  deshalb belass ich es dabei. 😉

Meine Nominierungen

Auch ohne Nominierung könnt ihr mir natürlich gerne eure Bloggeschichte erzählen. Also wer Lust hat – gerne in die Kommentare damit! 🙂

Eure Irma

7 Gedanken zu “Recognition Award

  1. tinesuchtnachmehr schreibt:

    Toll!
    Ich habe mich teilweise wiedergefunden und musste auch herzlich grinsen. Vor allem der Gang ins Nagelstudio scheint keiner von uns erspart geblieben zu sein. 🙂
    Und die NailBlogger-Sprache stellt mich auch nach wie vor teilweise vor große Rätsel. 😉

  2. Sophia schreibt:

    Hihi danke für die Nominierung! ❤
    Ich kannte diesen Award bis jetzt auch noch nicht, find die Idee aber ziemlich cool!
    Bei dem Absatz, dass du dann ziemlich schnell einen eigenen Blog hattest und dass man das auch an den Fotos sieht, habe ich mich direkt wiedererkannt 😉
    Ach und so schlimm fand ich deine Bilder echt nicht!^^

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