Gedankensplitter – Winnieh Pu mein Kindheitsheld

PicMonkey CollageHeute startet ein neuer Monat und damit auch eine neue Runde Gedankensplitter. Diesen Monat bin ich an der Reihe, ein Thema auszusuchen und nach längerem Hin und Her habe ich mich für die Vorgabe „Kindheitshelden“ entschieden.

Regelmäßige Leser kennen die Aktion von Laura , Älono , Samy, Angelina , Annika , Michelle  und mir inzwischen, wer mit „Gedankensplitter“ aber grade gar nichts verbindet, kann sehr gerne hier nochmal alle Infos nachlesen. Kurz gesagt geht es darum, zu einer Themenvorgabe in irgendeiner Art kreativ zu werden – ob nun im Bereich Kosmetik, DIY, Fotografie…. Ganz egal. 🙂

Wie gesagt habe ich mich für das Thema „Kindheitshelden“ entschieden und wer mich ein bisschen kennt, kann vermutlich ahnen, dass das bei mir ganz klar nur einer sein kann: Winnie Pu!

Um genau zu sein bin ich generell großer Fan von Kinderbüchern und auch -filmen, aber Winnieh Pu ist wirklich unangefochtener Liebling bei mir und das schon sehr lange. Leider habe ich keine besonders kreative Umsetzung für euch, mein Mäuschen ist einfach dazwischen gekommen und ehrlich gesagt nimmt sie (noch) mehr Zeit in Anspruch, als ich gedacht hätte, bzw. ich hab einfach selten mehr als eine Hand frei und bin dadurch was Kreativität angeht ein wenig eingeschränkt, auch das Tippen war ein wenig umständlich mit Bildschirmtastatur und so. 😉

Also muss ich gestehen, dass ich es mir diesen Monat ein wenig einfach gemacht habe, indem ich ein paar „Highlights“ meiner Winnieh Pu Sammlung für euch fotografiert habe und nun ein bisschen darüber erzählen will, warum Winnieh Pu mein großer Held ist.winnieh pu (2)Ich besitze inzwischen 3 verschiedene Auusgaben von Pu der Bär, wobei ich mein ältestes Buch zur Zeit verliehen habe. Falls ihr noch nie in den Büchern gelesen habt – holt es dringend nach! Die Filme und Serien sind wirklich nett, aber gegen die Originaltexte kommen die Fernsehversionen einfach nicht an.

Als Kind habe ich Winnieh Pu schon sehr geliebt. Er ist einfach ein so netter Bär und auch die anderen Bewohner des Hundertmorgenwaldes sind trotz oder vielleicht auch wegen ihrer Eigenheiten absolut zum Lieb-Haben.

Welcher Witz hinter den Figuren und Geschichten wirklich steckt, bleibt einem als Kind aber meiner Meinung nach größtenteils verborgen. Zum 20. Geburtstag hat mein Bruder mir das Hörbuch, gelesen von Harry Rowohlt, geschenkt. Leider habe ich es zur Zeit ebenfalls verliehen, weswegen auch hier ein Bild fehlt. Das Hörbuch ist absolute Klasse, einfach perfekt vorgetragen und schon nach wenigen Minuten hatte ich Tränen in den Augen. Allein wenn ich den Ausdruck „Winnieh DER Pu“ höre, fängt es in meinem Bauch an zu kitzeln und zumindest ein Grinsen kann ich mir nicht verkneifen. „Rumpel di pumpel“, „tss, tss, es sieht nach Regen aus“, „ich frage mich, wenn Bienen Bären wären“, … sind nur ein paar weitere Stichworte, die vollkommen aus dem Kontext gerissen bei mir zu höchster Belustigung beitragen.winnieh pu (4)Wenn euch diese Auszüge nichts sagen, werdet ihr vermutlich meinen, ich hätte sie nicht mehr alle. Aber wer mit der Naivität der Figuren vertraut ist, kann vielleicht nachempfinden, welchen Reiz diese Geschichten für mich besonders als Erwachsene ausmachen.

Als Kinder haben mein Bruder, mein Cousin, vor allem aber meine Cousine und ich unglaublich gerne die Serie bei meinen Großeltern geguckt und irgendwann als Jugendliche fingen meine Cousine und ich an, Winnieh Pu-Videoabende zu machen, was schnell zu Insidern führte, wie bestimmte Zitate, die wir uns zur Begrüßung oder auch vollkommen ohne Zusammenhang entgegenbrachten. Schnell fing es dann auch an, dass wir so gut wie alles kauften, wenn nur einer unserer Helden darauf abgebildet war. Die Herzstücke der Sammlung meiner Cousine sind wohl ihr Winnieh Pu-Telefon und Schlafanzug-Einteiler, bei mir sind es neben ein paar Shirts das oben abgebildete Handtuch und ganz klar das Hörbuch.winnieh pu (3)Als ich schwanger wurde war klar, dass ich nun endlich Winnieh Pu Sachen kaufen konnte, ohne mich von meinem Mann auslachen lassen zu müssen. Dieses süße Wickeljäckchen, das ich auf Mamikreisel ergattert habe, gefällt mir dabei besonders gut.winnieh pu (1)Auch den Winnieh Pu Schlafsack habe ich auf Mamikreisel gefunden. Da er jedes Mal „besetzt“ war, wenn ich Zeit zum Fotografieren hatte, gibt’s jetzt ein Foto mit „Inhalt“, auch wenn man so die Kapuze (ein Winnieh Pu Kopf) nicht gut sehen kann. Bei einem Baby ist es vielleicht etwas übertrieben, aber ich fühle mich einfach nicht wohl mit Kinderbildern im Netz, weswegen das Bild jetzt so doof verpixelt ist. Aber den Schlafsack kann man ja trotzdem halbwegs erkennen. 😉

Auch wenn für mich der Humor von Winnieh Pu klar erst ab einem bestimmten Alter überhaupt zu verstehen ist, gehört das Buch zu den wenigen, die ich vollkommen bedenkenlos einem auch sehr kleinen Kind vorlesen würde. Viele andere Geschichten, die ich als Kind sehr geliebt habe, enthalten aus meiner Sicht einfach Elemente, die ich einem Kind nicht vorsetzen würde, teils aus pädagogischer, teils aus christlicher Perspektive. Bei Winnieh Pu ist das absolut nicht der Fall, denn auch wenn sich die Figuren nicht immer  ganz korrekt verhalten und gerne schon mal ihren eigenen Vorteil im Sinn haben, wird unmoralisches Verhalten nie als positiv dargestellt.

Nennt mich kleinkariert, aber zur Zeit lese ich die Urfassung von Pippi Langstrumpf und so lustig ich die Texte auch teilweise finde, wenn ich einem solchen Mädchen im echten Leben begegnen würde, wäre ich einfach nur entsetzt. Besonders vorbildlich ist die gute jedenfalls nicht und da es für Kinder zum Teil sehr schwer ist, zwischen Fiktion und Realität zu differenzieren, würde ich tatsächlich gut überlegen, welche Kinder ich in welchem Alter mit einer solchen Figur konfrontieren würde. Bzw. ohne zusätzliche Gespräche würde ich meinen Kindern Pippi Langstrumpf nicht in die Hand drücken, is sie doch trotz (oder wegen???) ihres absolut unverschämten Verhaltens ganz klar die Sympathieträgerin und Heldin der Geschichte. Wie gesagt – die meisten werden das wohl sehr übertrieben finden, aber da spricht denke ich die Lehrerin aus mir, das ausführlich zu erklären führt an dieser Sttelle wohl zu weit. Fakt ist jedenfalls , dass es genügend Kinderbücher gibt, die aus pädagogischer Sicht wirklich unbedenklich sind – und dazu zählt für mich Winnieh Pu ganz klar dazu! 😉

winnieh pooh nailart (11)

Zeit für eine kreative Umsetzung hatte ich wie gesagt nicht, aber da ich im Oktober schon einmal ein Winnieh Pu Design lackiert hatte, verlinke ich euch mal den entsprechenden Beitrag hier.

Und jetzt seid ihr an der Reihe! – Wer ist oder war euer Kindheitsheld? Mir fallen da noch etliche ein – von diversen Astrid Lingren Figuren, über Lieblinge wie den kleinen Maulwurf, die Stars der Sendung mit der Maus oder Vertreter der Augsburger Puppenkiste bis hin zu realen Personen, die meine Kindheit geprägt haben. Da ich nicht weiß, ob ich noch einen weiteren Beitrag schaffe, würde ich mich diesen Monat umso mehr freuen, wenn ihr ein wenig kreativ werdet und euch in die Galerie eintragt! Zugegeben ist das Thema diesen Monat etwas kniffliger im kosmetischen Bereich umzusetzen, auch wenn ich mir je nach Held schon ein Nageldesign oder sogar AMU vorstellen kann, aber es sind ja auch andere Beiträge wie Buch- und Filmvorstellungen, eigene Anekdoten oder wenn ihr etwas passendes findet gerne auch DIYs oder Rezepte willkommen! 🙂

Nächsten Monat geht es übrigens bei Älono  weiter uund ich bin schon gespannt, welches Thema sie sich für den März ausgesucht hat. 🙂

Eure Irma

2 Gedanken zu “Gedankensplitter – Winnieh Pu mein Kindheitsheld

  1. happyface313 schreibt:

    🙂 Dein Winnie Puh ist ja süß. Auch die Umsetzung auf Deinen Nägeln.
    Winnie Puh hat mich nie begleitet. Keine Ahnung, warum.
    Pippi war meine Heldin, war sie alles konnte, total positiv eingestellt war und vor nichts Angst hatte.
    Ich lese meiner 4 1/2 jährigen Nichte regelmäßig Pippi Landstrumpf vor und wir schauen zusammen die uralten Filme auf CD an. Dabei erkläre ich ihr natürlich, dass sie nicht aus dem Fenster springen kann usw. Aber ich glaube im Großen und Ganzen weiss sie schon, dass das ein Märchen ist und im realen Leben viele Dinge anders sind.
    Ganz liebe Grüße und einen schönen Abend noch! 🙂

    • irismaya2 schreibt:

      Nicht falsch verstehen – ich bin selbst großer Pippi Langstrumpf Fan. 🙂 Vielleicht ist die Urfassung auch wirklich etwas krasser, aber auf jeden Fall finde ich Pippi in der Version nicht besonders sympathisch. 😀
      Meine Bedenken kommen aber vielleicht auch eher aus der Lehrerperspektive. Kinder sind so unterschiedlich und bei einigen meiner zuletzt 26 Schülern hätte ich es zum Teil äußerst kritisch gefunden, das Buch vorzulesen, von wegen Vorbildcharakter und so. 😉

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