Dudu-Osun – ein Alleskönner?

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Für Pinkmelon habe ich in den letzten Wochen Dudu-Osun, die schwarze Seife, in der parfumfreien Variante „pure“ getestet. Die Seife soll auf vielfältige Weise verwendbar sein – und das habe ich natürlich auch ausprobiert. 😉

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Es war mir leider nicht möglich den offiziellen Preis der Seife herauszufinden. Wenn ich es richtig gesehen habe, ist sie als 25g und als 150g Stück erhältlich, wobei die größere Seife in verschiedenen Online-Shops um die 7€ kostet.

Bei mir kam die Seife in einem einfachen weißen Karton an, auf dem u.a. die Inhaltsstoffe abgedruckt waren. Da die Seife beim Benutzen nass wird, finde ich den Karton zum Transportieren nicht sonderlich praktisch.

Herstellerverspreche

„Dudu-Osun®, die Originale Schwarze Seife, ist eine Alleskönnerin, DAS Multitasking-Produkt!
Vielseitig verwendbar – für die tägliche Ganzkörper-Reinigung von Haut und Haar,  für eine Gesichtsmaske und sogar als Rasierseife. 100 % biologisch abbaubar. Auch für outdoor-Fans bedenkenlos verwendbar zur Körperpflege in Flüssen und Seen…“

Ich habe nur einen Teil der Informationen hier in den Text eingefügt. Wenn ihr mehr über die Seife lesen wollt, könnt ihr das hier tun.

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Die Seife nennt sich „schwarz“, ist aber doch eher braun und sieht durch verschiedene „Maserungen“ leicht fleckig aus. Sowohl die Ober- als auch die Unterseite haben eine Prägung: Dudu-Osun  und Tropical Naturals. Das Seifenstück ist „gewölbt“ (oben nach außen und unten nach innen) und passt sowohl von Form als auch Größe her sehr gut in die Handfläche.

Die Seife ist zwar parfumfrei aber keineswegs geruchsneutral. Mein Mann hat den Duft als „extrem kernseifig“ beschrieben und auch ich kann nicht viel mehr sagen, als dass man einen typischen Seifengeruch nicht leugnen kann. Allerdings hatte ich auch immer mal wieder den Eindruck, es riecht nach Schaf…

Da die Seife besonders auch für unterwegs beworben wird, würde es mir gut gefallen, wenn eine dichte Transport- und Aufbewahrungsdose mitgeliefert würde.

Die Seife schäumt mit etwas Wasser gut, aber nicht sehr stark auf. Es entsteht mehr ein cremiger Schaum, der logischerweise in der Konsistenz variiert, je nachdem wie viel Wasser man hinzufügt.

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Für die Reinigung des Körpers

Hauptsächlich habe ich die Seife als Ersatz für mein Duschgel verwendet. Die Anwendung ist dabei einfach, da sie Seife wie bereits erwähnt gut in der Hand liegt und auch ausreichend Schaum bildet. Sie „flutscht“ einem zumindest bei der Anfangsgröße auch nicht aus der Hand. Vertragen habe ich die Seife dabei gut, allerdings hatte ich nicht das Gefühl, dass sie meine Haut ausreichend vor dem Austrocknen schützt, weswegen ich mich immer gut eingecremt habe. Hinzu kommt, dass ich intensiv und meist fruchtig duftendes Duschgel gewohnt bin und irgendwie das Gefühl hatte, dass die Seife weniger gründlich reinigt. Das kann aber wie gesagt auch an den fehlenden zusätzlichen Duftstoffen gelegen haben.
Mein Mann, der sich nun schon länger nur mit Seife wäscht, hat die Dudu Seife auch getestet und konnte diesen Eindruck von einer weniger gründlichen Reinigung nicht bestätigen.

Für die Gesichtsreinigung

Auch für die Gesichtsreinigung soll die Seife geeignet sein und so habe ich sie statt meines üblichen Waschgels verwendet. Den Geruch fand ich für mein Gesicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Tagen hat er mich nicht mehr gestört. Von der Reinigungswirkung her war ich zufrieden. Wenn ich nach der abendlichen Reinigung noch mit einem Wattepad und Mizellen- oder anderen Gesichtswasser über die Haut gefahren bin, konnte ich keine Reste mehr entdecken. (Die Augenpartie habe ich wenn nötig vorher natürlich abgeschminkt.) Allerdings trocknet die Seife meine Gesichtshaut leicht aus. Eincremen war hier also definitiv Pflicht.

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Als „Shampooersatz“

Auf diese Verwendungsweise war ich besonders gespannt und es war auch eigentlich der Grund, weswegen ich mir die Seife als Testprodukt ausgesucht habe. Meine Kopfhaut ist extrem empfindlich und selbst mit den sensitivsten Shampoos bekomme ich meistens Probleme. Da die Seife auch für besonders sensible oder Problemhaut geeignet sein soll, hatte ich ehrlich gesagt große Hoffnungen.
Leider kann ich sie als festes Shampoo nicht wirklich empfehlen. Üblicherweise habe ich vor allem trockene und juckende Kopfhaut, die schnell überempfindlich auf die verschiedensten Zusätze reagiert, weswegen ich auch versuche, meine Haare nicht häufiger als nötig zu waschen.
Auch mit der Seife ist meine Kopfhaut trocken geblieben und wie bei anderen Shampoos auch, brannte es an manchen Stellen leicht beim Einschäumen. Hinzu kommt, dass die Reinigungswirkung hier deutlich schlechter war als bei üblichen Shampoos oder aber die Seife hat auf andere Art für ein schnelleres Nachfetten gesorgt. In jedem Fall wurde mein Haaransatz schon nach kurzer Zeit fettig, sodass ich nach spätestens zwei Tagen meine Haare erneut waschen musste, was meine Kopfhaut weiter ausgetrocknet und so das Problem nur verschlimmert hat. Nach etwas mehr als zwei Wochen habe ich die Anwendung als Shampoo also beendet, da die fettigeren Haare für mich eindeutig auf die Seife zurückzuführen waren und sie somit für diesen Zweck für mich absolut ungeeignet ist.

Als „Rasierseife“

Auch als Ersatz für Rasierschaum oder -gel kann man die Seife benutzen. Da ich ohnehin immer nur Duschgel dafür benutze und nur sehr wenige und dünne Härchen auf den Beinen habe, ist sie hierfür für mich gut geeignet und lässt den Rasierer leichter über die Haut gleiten. Ob auch Männer sie wirklich gut zum Rasieren ihres Barts gebrauchen können, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Als Gesichtsmaske

Leider finde ich grade nicht mehr, wo die Anwendung als Gesichtsmaske beschrieben wurde. Man soll auf jeden Fall die Seife mit wenig Wasser in der Hand aufschäumen und den Schaum im Gesicht verteilen. Diesen lässt man dann einige Zeit einwirken und wäscht ihn anschließend mit lauwarmen Wasser ab.
Das Auftragen ging problemlos, da der Schaum wirklich cremig ist, aber schon nach wenigen Minuten fing meine Haut extrem zu jucken an. Ich habe noch etwas gewartet, aber dann den Schaum schnell abgespült. Mein Gesicht war stark gerötet und gereizt. Auch im Nachhinein hat die Maske für trockene und empfindliche Stellen gesorgt. Als Maske habe ich die Seife also überhaupt nicht vertragen und auch keinen zweiten Versuch gewagt.
Ich muss aber fairerweise sagen, dass ich in letzter Zeit mehrfach auf Kosmetik reagiert habe, die ich zuvor gut vertragen habe. Es muss also nicht zwingend an der Seife gelegen haben, sondern hat möglicherweise einfach mit einer Überempfindlichkeit meiner Haut zu tun.

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Fazit

Mein Fazit ist, wie ihr euch denken könnt, ein wenig durchwachsen, denn die Seife konnte mich noch lange nicht in allen Bereichen überzeugen. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Reinigungswirkung geringer ist als bei den Mitteln, die ich üblicherweise verwende und trotz der natürlichen Inhaltsstoffe war sie für meine Haut nicht besser verträglich. Verwenden kann man sie zwar auf verschiedene Weise, aber für mich kommt ein Nachkauf nicht infrage, da meine Haut teilweise sehr empfindlich auf die Seife reagiert hat und ich keinen wirklichen Vorteil gegenüber Waschgel, Duschgel und Shampoo für mich in ihr sehe. – Höchstens fürs Campen würde ich die Seife bevorzugen, denn da ist es angenehmer nur ein Produkt mitzunehmen und wenn man sich wie beworben im Fluss wäscht, freut sich die Natur bestimmt über die „einfache“ Zusammensetzung. 😉

Eure Irma

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3 Gedanken zu “Dudu-Osun – ein Alleskönner?

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