Die Sache mit dem Eisen und wieso ich auf Floradix setze

Hallo ihr Lieben! Heute möchte ich euch von einem Thema erzählen, das für mich in den letzten Jahren, vor allem aber in der Schwangerschaft und auch jetzt noch in der Stillzeit wirklich wichtig geworden ist: Eisen. Denn mit einem Eisenmangel ist nicht zu spaßen und er kann eine Menge Lebensqualität rauben. Ich habe für euch ein paar Fakten gesammelt, ein bisschen was über meine „Eisengeschichte“ geschrieben und möchte euch meine persönliche Lösung vorstellen, bei der Floradix mit Eisen oder auch Kräuterblutsaft eine entscheidende Rolle spielt.

Warum Eisen so wichtig ist

Erst einmal – Ich bin keine Ärztin, Ernährungswissenschaftlerin oder habe sonst irgendeine Ausbildung genossen, die mir relevantes Wissen in dem Bereich vermittelt hat. Dieser Beitrag erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder 100%ige Korrektheit in der (medizinischen) Ausdrucksweise und stellt zum Teil auch meine persönliche Meinung dar. Die Informationen habe ich mit der Zeit aus Internetbeiträgen, Schwangerschaftsratgebern und Gesprächen mit Ärzten und Hebammen gesammelt.

Eisen ist ein wichtiges Spurenelement und wird u.a. benötigt, um Sauerstoff durch die roten Blutkörperchen im Körper zu transportieren. Dass unser Blut nach Eisen riecht und schmeckt hat seinen Grund, denn der Großteil im Körper vorhandenen Eisen befindet sich in den roten Blutkörperchen, dem Hämoglobin.

Eisen hat quasi mit allem im Körper zu tun, wo Sauerstoff im Spiel ist. Es spielt eine wichtige Rolle nicht nur bei Sauerstoffaufnahme und -transport, sondern auch bei der Energiegewinnung und vielen Funktionen unserer Zellen.

Fehlt Eisen, bzw. ist Eisen im Körper eine Mangelware, kann es zu Blutarmut kommen und unser ganzer Körper läuft auf Sparflamme.

Blasse Haut und Augenringe…

Schon vor vielen Jahren wurde bei mir ein Eisenmagel festgestellt, der aber nicht so gravierend war, sodass ich nach einiger Zeit Tabletten-Nehmen das Thema für mich irgendwie abgehakt hatte.

Dann kam die Schwangerschaft und damit die typische Müdigkeit, die in den ersten Monaten die meisten Frauen zu spüren bekommen. Nur hörte diese Müdigkeit bei mir nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel nicht auf. Während viele Frauen das zweite Trimester als besonders entspannt und mit viel Energie erleben, weil sich der Körper stabilisiert und auf die Schwangerschaft eingestellt hat, fehlte mir jegliche Energie und ich hätte den ganzen Tag im Bett verbringen können.
Recht spät wurde bei einer Vorsorgeuntersuchung ein eher geringer Eisenwert festgestellt. Laut Arzthelferin aber nicht so tragisch. Meine Hebamme klärte mich später auf, dass der Wert für eine schwangere Frau nicht nur nicht so toll, sondern ziemlich miserabel war. Mit diesem Wert hätte ich nicht im Geburtshaus entbinden dürfen, also haben wir die nächsten Monate alles versucht, meinen Eisenwert nach oben zu treiben.

Bis zum Ende war der Wert nie gut, aber doch irgendwann ausreichend. Bemerkt habe ich das vor allem an der die ganze Schwangerschaft anhaltenden Müdigkeit, an Konzentrationsproblemen und für mich sehr blasser Haut und Lippen, stärkeren Augenringen und teilweise Schwindel. Grade in der Schwangerschaft ist es schwierig festzustellen, welche Symptome nun woher kommen, aber Anzeichen wie die bereits genannten sind neben spröden Nägeln und Haaren, Kopfschmerzen oder auch einer schlechten Ausdauer häufig Folge eines Eisenmangels.

Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme , Übelkeit. Es erklärt sich von selbst, dass einen solche Symptome ganz schön einschränken und dass man sich auch fragt, was mit einem los ist. Ein Blutbild zu machen, ist denke ich naheliegend. Fehlt euch Eisen, wisst ihr zumindest schon einmal, warum es euch schlecht geht und ihr könnt anfangen, etwas gegen den Eisenmangel zu tun.

„Du bist bestimmt Vegetarier“ – Wie entsteht eigentlich ein Eisenmangel?

Vegetariern wird schnell unterstellt, dass sie automatisch einen Eisenmangel haben. Denn Eisen ist ja schließlich in Fleisch enthalten. Auch ich dachte lange Zeit, dass es hauptsächlich an meiner vegetarischen Ernährungsweise liegt. Dabei ist es definitiv möglich, auch mit vegetarischer und veganer Ernährung, den täglichen Eisenbedarf zu decken. Der liegt übrigens bei Männern bei etwa 10mg, bei Frauen bei 15mg täglich. In der Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf natürlich.
Im Übrigen ist an dem „Vorurteil“ schon etwas dran, denn auch wenn pflanzliche Produkte zum Teil genauso viel Eisen enthalten wie Fleisch, handelt es sich um andere „Eisentypen“ und das sogenannte Häm-Eisen, das ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt, wird vom menschlichen Körper deutlich besser aufgenommen.

Auch wenn es theoretisch möglich ist, den Eisenbedarf über die Nahrung zu decken, gibt es natürlich trotzdem Menschen mit einem Mangel. Zum Teil liegt es daran, dass der Körper das Eisen nur unzureichend aufnehmen kann. Gründe dafür können zum Beispiel in einer Erkrankung des Magen-Darm-Trakts oder auch in sogenannten „Hemmern“ liegen. Damit sind andere Lebensmittel oder auch Medikamente gemeint, die die Eisenaufnahme erschweren.

Da Eisen wie bereits geschrieben hauptsächlich im Blut vorkommt, kann auch Blutverlust zu Eisenmangel führen. Hieraus ergibt sich auch der erhöhte Bedarf bei Frauen, zumindest im „gebährfähigen Alter“, also wenn bei jeder Menstruation Eisen verloren geht.
Den erhöhten Bedarf in Schwangerschaft und Stillzeit zu decken ist zwar auch über Nahrung möglich, aber natürlich erschwert. Für mich bedeutete die Kombination aus langjähriger vegetarischer Ernährung (wobei mir leider viele eisenhaltige Lebensmittel auch einfach nicht schmecken), Schwangerschaft, einem überdurchnittlichen Blutverlust bei der Geburt sowie der anschließenden Stillzeit, dass Ernährung allein nicht ausreichte und ich irgendwann auf verschiedene Präparate zurückgreifen musste.

Den Eisenspeicher füllen

Bevor für mich Tabletten oder andere Nahrungsergänzungsmittel in Frage kommen, ist mein erster Schritt immer, einen Blick auf die Ernährung zu werfen. Möglicherweise bekommt man den Mangel auch so in den Griff. Im Fall von Eisen findet man, wie bei eigentlich allem, verschiedene Informationen zu besonders guten Eisenquellen. Für Nicht-Vegetarier steht rotes Fleisch und soweit ich weiß auch Leber ganz weit oben. Pflanzliche Eisenquellen sind v.a. Hülsenfrüchte, Hirse, Sesam, rotes Obst und rote Beete, Quinoa, Amaranth und auch grünes Gemüse.

Ich versuche also jede Woche an mindestens zwei Tagen Hirse als Eisenquelle einzubeziehen und mische Hirse dabei auch in Pfannkuchenteig oder Gemüsebratlinge, da ich es als einfache Beilage nicht so sehr mag. Zusätzlich mische ich häufig in Teige oder Saucen ein paar Teelöffel Tahin (Sesammus), da dieses sehr eisenhaltig und in geringer Konzentration für meinen Geschmack nicht zu bitter ist.

Auch gibt es verschiedene Säfte aus Supermarkt, Drogerie, Bioladen oder Reformhaus, die einen höheren Eisenanteil haben. Diese Säfte können aber natürlich nicht den kompletten Bedarf decken und bei Säften muss man meiner Einschätzung nach auch immer ein wenig darauf achten, wie viel Zucker man über den Tag verteilt durch Getränke zu sich nimmt.

Wie bereits erwähnt, konnte ich durch eine bewusst eisenhaltigere Ernährung meinen Eisenspeicher nicht genug füllen. Da ich als Teenager verschiedene Eisentabletten genommen hatte, von denen ich aber immer mehr oder weniger starke Magenkrämpfe bekam, hatte mir meine Hebamme Kräuterblutsaft empfohlen. Dieser enthält eine geringere Dosierung an EIsen, ist aber auch für die meisten leichter verträglich und von der Zusammensetzung her auch einfach natürlicher.

Die Schwangerschaft stellt natürlich eine besondere Situation dar und auch wenn der Kräuterblutsaft meinen Eisenwert deutlich in die Höhe getrieben hat, war er für die Geburt immer noch nicht gut genug und ich musste doch auf Tabletten zurückgreifen. Diese waren wie inzwischen viele Präparate zwar besser bekömmlich als die, die ich früher hatte, aber leichte Magenbeschwerden haben auch diese bei mir ausgelöst, sodass ich froh war, sie irgendwann nicht mehr nehmen zu müssen.

Floradix als Eisenkur

Da ich nach wie vor zwar keinen katastrophalen, aber doch einen schlechten Eisenwert habe, setze ich inzwischen auf Kräuterblutsaft als gelegentliche Eisenkur. Ihr könnt Floradix in 3 Größen sowie auch in Tablettenform günstig bei der Europa Apotheek bekommen. Da der Kräuterblutsaft schon seinen Preis hat, lohnt es sich, die Kosten zu vergleichen. Ich habe ihn in unseren Apotheken nirgends so günstig gefunden, wie in der Versandapotheke.

Ein bis zweimal im Jahr versuche ich also meinen Eisenspeicher mit Floradix zu füllen. Man muss dabei nur wenig von dem Saft trinken, da die Eisenkonzentration sehr hoch ist. Man schmeckt das Eisen stark heraus, ebenso den Traubensaft. Den Geschmack habe ich anfangs als etwas ungewohnt, aber nicht unangenehm empfunden und während mein Eisenwert deutlich besser wird, habe ich im Gegensatz zu Tabletten hier keine Nebenwirkungen.

Wichtig ist, sich an die „Hemmer und Helfer“ zu erinnern und den Saft am besten auf nüchternen Magen bzw. mit zeitlichen Abstand zu anderen Mahlzeiten kombiniert mit Vitamin C zu sich zu nehmen. Ich trinke meistens ein Glas Saft dazu oder esse etwas Orange oder Grapefruit, da Vitamin C die Aufnahme verbessert. Besonders Milchprodukte und Kaffee sollte man dagegen meiden und mindestens eine halbe Stunde warten, sonst kann das Eisen viel schlechter aufgenommen werden. Auch Magnesium hemmt die Eisenaufnahme und sollte nicht gleichzeitig eingenommen werden.

Während ich Floradix als tolle Eisenquelle empfinde, ist es damit natürlich nicht getan und ich habe meine Ernährung wie oben bereits geschrieben auf eine bewusst eisenhaltigere umgestellt und ergänze immer wieder mit mit Eisen angereicherten Säften (z.T. sogenannte „Stillsäfte“). Da mein Eisenwert aber immer eher unterdurchschnittlich ist, bin ich froh, mit Floradix Kräuterblutsaft eine Möglichkeit zu haben, ihn immer wieder aufzubessern und so dauerhaft auf einem akzeptablen bis guten Level zu halten. So bleibt mir auch die dauerhafte Einnahme von Tabletten erspart.

Ich hoffe dieser etwas andere Beitrag hat euch gefallen und ich freue mich über Feedback! Vielleicht habt ihr ja noch andere Eisenquellen für mich oder interessante Ideen, wo man gute eisenreiche Rezepte findet. 🙂

Eure Irma

 

~ In freundlicher Kooperation mit der Europa Apotheek ~

4 Gedanken zu “Die Sache mit dem Eisen und wieso ich auf Floradix setze

  1. Frau von Farbe schreibt:

    Danke dir für diesen tollen und informativen Post! Ich muss ja leider parallel noch Magnesium nehmen und bekomme inzwischen auch Probleme mit dem Eisenspeicher. Eine Freundin hatte mir letztens „diesen Saft aus der Apotheke“ empfohlen, konnte sich jedoch nicht mehr an den Namen erinnern. Das wird er wohl gewesen sein ^_^ Dankeschön!

    • irismaya2 schreibt:

      Sehr sehr gerne, danke für dein Feedback! Ja Magnesium und Eisen ist auch wieder so ne ungünstige Kombi, was man immer alles beachten muss… Hoffe du bekommst deinen Eisenspeicher bald halbwegs gefüllt. 🙂

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