Ein neues Kapitel, ein neuer Blog …

Hallo ihr Lieben,
endlich endlich endlich geht dieser Blogpost online, denn das Projekt „Blog 2.0“ plane ich schon wirklich lange und heute starte ich endlich meinen mal so gar nicht nagel- und beautybezogenen zweiten Blog „mehr als Juwelen“.

Wieso und warum ein neuer, ein anderer Blog?

Ganz einfach. Ich schreibe einfach gerne, aber halt nicht nur über Nagellack und Beauty. Schon häufiger gab es hier Rezepte, Kreatives oder Beiträge über meinen Glauben, aber diese Themen gehen hier total unter und interessieren nur wenige.

Meinen Insta Account halte ich schon länger bunt gemischt und auch wenn das den Followerschwund zu verstärken scheint, mag ich meinen Account genau so am liebsten und freue mich immer über die verschiedensten Kommentare. Während ich meinen Insta Account also einfach in fraeulein.funkelbunt umbenannt habe und dort nicht mehr mit dem Fokus Nagellack poste, wird sich hier im Grunde nicht so viel ändern. Vermutlicher werden etwas weniger Beiträge kommen, denn auch wenn ich mir immer noch gerne die Nägel lackiere und mich an den bunten Farben und fröhlichen Finishes erfreue, ist die Begeisterung, der Enthusiasmus, grade was das Schreiben über Lack angeht, ein wenig flöten gegangen.

Ich lese auch schon lange kaum noch Beiträge von anderen, kommentiere total selten. Der Austausch über Lack hat sich für mich stark auf Insta verlagert. Dort ist schnell ein Herz und ein liebes Kompliment dagelassen. Seitenlange Romane über einen Lack oder ein Design interessieren mich einfach nicht mehr so sehr, die Bilder sind in der Regel ja das aussagekräftige und die bekomme ich halt auch auf Insta zu sehen.

Schreiben war aber schon immer etwas, das mir viel Freude bereitet hat. Ein Hobby, über das ich in Teenie Tagen meinen Emotionen Luft verschaffen konnte, heute ein Medium, über das ich mich mit anderen austauschen kann.

Ja und genau dafür bin ich euch Lesern enorm dankbar! Meinen Blog habe ich gestartet zu einer schwierigen Zeit in meinem Leben. Ich war erst kurze Zeit Christin, mein geliebter Opa war kurz nach meiner Bekehrung gestorben und fast alle Beziehungen änderten sich. Die zu meinem Mann wurde einer harten Probe unterzogen, die zu meinen Eltern zumindest vorübergehend distanzierter, die zu manchen Freunden überstanden die Probe nicht, die meisten anderen Freundschaften wurden mehr oder weniger oberflächlich, da ich nur auf Ablehnung, Spott oder Desinteresse stieß.

So viel mir Jesus auch gibt, so einsam fühlte ich mich in dieser Zeit. Einen Nagellackblog zu starten hatte eigentlich überhaupt nichts mit meiner Einsamkeit zu tun, es ergab sich wie bei vielen irgendwie, aber recht schnell entstanden Kontakte, die ich zum Teil heute als gute Freundschaften bezeichne. Auch wurde nachgefragt und mein Glaube in vielen Fällen toleriert. Eine Erfahrung, die ich im direkten Freundeskreis erstmal gar nicht gemacht habe. Natürlich ist das auch verständlich, denn mein Wandel wirkte auf meine bisherigen Freunde völlig absurd, war ich doch immer gläubigen Menschen gegenüber als etwas überheblich und meinerseits selbst spöttisch aufgetreten, war ich doch fest überzeugt, dass Gott eine armselige Erfindung der Menschen sei.

Die Leute, die ich nun über mein Nagellack Hobby kennenlernte, kannten mich ja nun mal nur als Christin, ein „Geisteswandel“ war ihnen nicht bekannt. Für mich war diese offene Haltung, die Nachfragen, die Toleranz aber so unendlich viel wert, dafür möchte ich jedem, der sich mit mir persönlich darüber unterhalten oder Kommentare unter entsprechenden Insta- und Blogposts gelassen hat von Herzen danken! Es klingt albern, aber ihr wisst gar nicht, wie viel mir dieser Austausch gegeben hat und immer noch gibt, wo ich langjährige Freunde durch meinen Glauben „verloren“ habe und mich den meisten Leuten einfach nicht mehr in der Art verbunden fühle, wie es früher der Fall war.

Nun scheint Nagellack für eine Christin vielleicht ein seltsames Hobby zu sein. Oder auch nicht. Jeder stellt sich unter Christ-sein wohl etwas anderes vor. Was es genau für mich bedeutet, möchte ich hier gar nicht ausführen, wer sich dafür interessiert, darf mir gerne auf dem neuen Blog folgen. 😊

Fakt ist, dass viel zu viel Geld, Zeit und Energie in dieses Hobby fließt. Und das sage ich, ohne irgendjemand anderen zu verurteilen oder überhaupt zu meinen. Ich rede von mir und meiner Freizeit, die ich weitaus sinnvoller nutzen könnte. Ich werde mir wohl weiter die Nägel lackieren und zumindest vorerst auch weiter darüber bloggen, aber ich möchte die Intensität massiv herunterfahren und mehr Energie, mehr Liebe in meinen neuen Blog stecken.

Denn das Bedürfnis, über meinen Glauben zu sprechen, habe ich schon lange. Seit ich Mama bin, kommen immer mehr Themen hinzu, die mir auf dem Herzen liegen. Dinge die ich vielleicht anders mache als Mütter in meinem Umfeld, Dinge über die ich mich mit anderen Müttern, Christinnen oder auch einfach nicht gläubigen nicht Müttern, aber Interessierten austauschen möchte, die hier auf Irmas Lackwiese einfach nicht so richtig passen und zum Großteil auch einfach nicht das richtige Publikum erreichen.

Ich freue mich über jeden von euch, der mal bei meinem neuen, nennen wir ihn christlichen Mami-Blog vorbeischauen möchte, mir ein Abo, einen Kommentar da lässt oder auch einfach hin und wieder still mitliest. Ich verlinke euch an dieser Stelle den Blog, meinen ersten Beitrag (deutlich kürzer als dieser hier^^) und meine About Seite.

Auch wenn es so klingt, dieser Beitrag ist kein Abschied, nur der Anfang von einem neuen Kapitel für mich. Das Nagellackkapitel bleibt weiterhin offen, wenn auch vielleicht etwas seltener beschrieben und gelesen.

Eure Irma

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